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Artikel-Schlagworte: „Vista“

Böse Idee – LibUSB vs. TrueCrypt & Vista64

Uahh, das hat mich das Wochenende gekostet.

Ich besitze eine PS3. Die hat bekanntlich die schönen handlichen SixAxis Controller. Jene sind mit ein paar Handgriffen auch für den Betrieb am PC geeignet. Allerdings nur unter ganz bestimmten Umständen, die herzustellen mir leider nicht möglich war.

Um nun diesen Controller am PC in Betrieb zu nehmen, ist es erforderlich, den LibUSB Treiber zu installieren. Diesen gibt es inzwischen auch für Vista 64. Die Installation ist im Grunde kein Problem, wenn man sich ein wenig mit der Materie auskennt.

Die Deinstallation hingegen schon. Denn in einigen Fällen, so auch bei mir, schafft es LibUSB, den kompletten USB Stack zu deaktivieren. Das führt natürlich dazu, dass Maus und Tastatur nicht mehr funktionieren. Man hat also keinerlei Möglichkeit mehr, den PC zu bedienen.

Ein Versuch, dies über die Fernwartungskonsole (Remote Desktop) zu umgehen, schlug fehl, weil aus mir unerfindlichen Gründen auch der Netzwerk-Adapter deaktiviert wurde. Also war überhaupt kein Herankommen mehr an das System.

Es hilft in solch einem Fall nur die Systemwiederherstellung über die Vista Installations-CD oder die Neuinstallation. Dieses Vorhaben machte mir allerdings meine TrueCrypt-Verschlüsselung zunichte, da die Vista Installations-CD natürlich nur unverschlüsselte Betriebssysteme erkennt und reparieren kann. Logisch. Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Systemplatte von sage und schreibe 1TB über die TrueCrypt Recovery-CD zu entschlüsseln. Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit von ca. 6MB/sec. Hochgerechnet auf ca. 990MB waren das schlussendlich knapp 48 Stunden für die Entschlüsselung.

Nach diesen 48h Entschlüsselung war die Reparatur des Betriebssystems allerdings ein Kinderspiel.

Fazit:

  1. Finger weg von LibUSB; oder eine PS/2 Maus/Tastatur zur Hand haben
  2. Unbedingt für intakte Systemwiederherstellungspunkte VOR der Installation von LibUSB sorgen!
  3. TrueCrypt Entschlüsselung über Recovery-CD dauert sehr lange
  4. Im Grunde genommen müsste es eine Vista Recovery/Maintenance-CD geben, die auch Systeme auf TrueCrypt verschlüsselten Systemplatten reparieren kann. Sollte es möglich sein, dass man die Recovery-CD von Vista dahingehend tweakt?
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Windows Netzwerkpasswort löschen/ändern

Windows Vista und frühere Ausgaben scheinen einen kleinen Bug zu haben, der recht lästig werden kann. Zumindest hab ich das Gefühl, daß es sich dabei um einen Bug handelt. Auf jeden Fall kann es lästig werden.

Öffnet man im Explorer eine Verbindung zu einem anderen Netzwerk-PC, so wird man wohl in den meisten Fällen – sofern nicht auf dem Zielgerät der Gastzugang aktiviert ist – nach einem Benutzernamen und einem Passwort gefragt. Unten in dem Abfragefenster gibt es einen kleinen Haken, über den man die eingegebenen Benutzerdaten speichern lassen kann. Das funktioniert im Prinzip auch sehr gut, bloß hat man ein Problem, wenn man sich beim Klick auf OK bei den Benutzerdaten vertippt hat. Windows speicherte (jedenfalls bei mir) das falsche Passwort und ließ mich fortan nicht mehr auf den speziellen Rechner zugreifen. Jeder Zugriff wurde mir mit der Fehlermeldung “Zugriff verweigert” verweigert.

Um dieses Problem nun zu beheben, kann man folgende Schritte befoglen:

  1. Startmenü -> Ausführen (alternativ Windows-Taste + R)
  2. Eingeben: control userpasswords2 <enter>
  3. im aufpoppenden Dialog geht man auf die Lasche “Erweitert”
  4. Klick auf den Button “Kennwörter verwalten”
  5. im daraufhin erscheinenden Dialog kann man die gespeicherten Passwörter komfortabel verwalten

Da bei mir im in Schritt 5 beschriebenen Dialog kein Passwort für den besagten PC gespeichert war, was mich nicht schlecht wunderte, da Windows mir den Zugriff immer noch verweigerte, habe ich schlicht und ergreifend für den Ziel-PC ein gespeichertes Passwort hinzugefügt. Das hat dann mein Problem behoben.

Trotzdem ärgerlich, sowas. Kostet jedes Mal Zeit, die Lösung für so ein Problem zu finden. Dankenswerterweise waren ein paar Leute aus’m Winfuture IRC so freundlich, mir dabei zu helfen.

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Deaktiviert TrueCrypt 6.0 die Vista Auslagerungsdatei?

Seit gestern trat bei mir im System das Phänomen auf, daß Vista sich über zu wenig RAM beschwert. Komisch, da ich 4GB mein Eigen nenne.

Das Problem ließ mir keine Ruhe. Wie auch? Es sprang mich förmlich an mit einer entsprechenden Fehlermeldung. Nachgeforscht im Forum bei ComputerBase stellte sich heraus, daß dieses Problem nicht nur bei mir auftritt. Weitere Nachforschung nach Gemeinsamkeiten förderten zutage, daß die Betroffenen bis jetzt alle vor kurzem die neueste Version von TrueCrypt installiert hatten: Version 6.0, die vor ein paar Tagen erschienen ist.

Auf diese Erkenntnis hin wollte ich im TrueCrypt Forum nachfragen, welches zum aktuellen Zeitpunkt allerdings down zu sein scheint.

Falls jemandem dieses Verhalten ebenfalls aufgefallen ist, bitte ich um Rückmeldung im entsprechenden Thread bei ComputerBase oder hier im Kommentar.

Die genaue Fehlermeldung dabei lautet:

Schließen Sie die Programme, um den Verlust von Informationen zu vermeiden.

Der Computer hat nicht genügend Arbeitsspeicher. Speichern Sie die Dateien, und schließen Sie folgende Programme:

<programmname>

[Programm schließen] [Abbrechen]

Windows schließt nur einen Teil der Programme, bis der erforderliche Arbeitsspeicher verfügbar ist.

Wem diese Fehlermeldung über den Weg läuft, der sollte mal die Einstellung seiner Auslagerungsdatei überprüfen.

Update: Also wer sich während der Installation von TrueCrypt 6 die Einstellungen genau anschaut, wird feststellen, daß das Setup die Auslagerungsdatei tatsächlich deaktiviert. Das ist aus sicherheitstechnischer Sicht wahrscheinlich sogar sinnvoll, trägt aber wie gesagt dazu bei, daß Windows nicht mehr absolut reibungslos läuft. Besagte Fehlermeldung poppte bei mir so 6 – 7 Mal am Tag hoch. Das ist schon recht lästig, besonders wenn man wie ich gern mal was zockt und dann jedesmal rausgewürfelt wird.

Darum, wer das Sicherheitsrisiko pagefile.sys nicht scheut, möge die Auslagerungsdatei einfach wieder einschalten.

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MS SuperFetch – Fluch oder Segen?

Mir ging mein Rechner die letzten Tage mächtig auf die Eier. Nach dem Einschalten brauchte mein Vista Ultimate x86 geschlagene 20 Minuten um vollständig hochzufahren, benutzbar zu sein. Nachdem es “nur” maximal 2 Minuten vom Einschalten für das eigentlich Starten benötigte (bis zum Desktop), rubbelte es dort noch weitere 18 Minuten lang ununterbrochen auf der Festplatte herum. Ich war am Fluchen und am Suchen, woran das liegen könnte. Mein Taskmanager sagte mir, dies liege an einem Prozess, der da heißt svchost.exe. Okay. Sehr präzise diese Aussage, ist dieser Prozess doch für nahezu alle Systemdienste zuständig. Gut. Musste es also ein Dienst sein, der da die ganze Performance frisst. Nachdem ich alle unwichtigen Dienste abgeschaltet hatte und die Festplattenaktivität kein Stück nachließ, sprang mir irgendwann ein Dienst ins Auge, der den blumigen Namen “SuperFetch” trug. Kurz gegooglet, ge-”wikipedia“t, schon war mir klar, warum der PC da die ganze Zeit auf der Festplatte herumschrubbt.

SuperFetch lädt alle häufiger benötigten Programme automatisch in den Arbeitsspeicher, füllt diesen damit bis oben hin voll, um diese Programme bei Bedarf schnell starten zu können. Schöne Sache ansich, wenn man den PC nur für einen bestimmten Zweck nutzt. Nur zum Bloggen/Surfen, nur zum Arbeiten mit Office, nur zum Software Entwickeln oder nur zum Zocken… Aber jemand wie ich, der ständig andere Dinge damit macht (mein Hobby ist der PC in all seinen Facetten – ich entwickle Software, blogge/surfe, versuche mich an Kurzgeschichten, nutze den PC für grafisches Design und nicht zuletzt zum Zocken), dem wird SuperFetch wohl alsbald auf die Nüsse gehen, weil’s scheinbar einfach alles in den RAM zu packen versucht. Mit mäßigem Erfolg, wie mir scheint.

Also habe ich den Dienst deaktiviert. Und, was soll ich sagen?! Nun ist Ruhe im Karton. Einige Programme brauchen länger zum Starten, als sonst, aber das kann ich verschmerzen. Sind die Programme dann gestartet und der PC gibt Ruhe, ist die Arbeit damit wesentlich angenehmer.

Fazit: Wer den PC nur für eine bestimmte Sache braucht – Arbeitsplatz-PCs beispielsweise – dem empfehle ich, SuperFetch aktiviert zu lassen, nebst anderen Diensten, wie ReadyBoost (falls man es verwendet) und der zeitgesteuerten Festplattendefragmentierung. Man muss dann zwar mit einer erhöhten Festplattenaktivität leben, aber der PC wird dadurch am Ende schneller. Anders bei PCs, die für multiple Anwendungszwecke verwendet werden (siehe oben). Da kann SuperFetch auf die Dauer zu einer nervigen Angelegenheit werden. Ich hab’s deaktiviert und bin bis jetzt glücklich mit der Ruhe, die nun unter meinem Tisch herrscht.

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Waffen kotzen (updated)

Ich muss mal eine Lanze brechen für ein Unternehmen, das ich vor einigen Jahren noch genau so verflucht habe, wie so manch anderer: Microsoft. Was habe ich damals zeitweise geflucht. Auf das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, auf deren Verhalten am Markt (Monopolitis), auf deren Support-Politik etc. Was haben die an Schrott produziert, den trotzdem jeder irgendwie haben wollte oder musste?! Tja. Und heute? Heute motzt jeder über Vista. Scheint immer noch in zu sein, Microsoft für seine Produkte zu verdammen. Aber…

Was stört an Vista wirklich? Was ist es, das dieses Produkt so benutzerunfreundlich macht, daß jeder darüber lästert und meckert? Was machen andere Betriebssysteme besser? Linux. Mac. Wobei ich zugeben muss, daß ich bei letzterem nicht mitreden kann. Ich kenne es nicht. Linux hingegen kenne ich durch meinen Arbeitsplatz sehr gut. Ich habe bereits ein Linux From Scratch gebaut (rein aus Sourcen), was nicht viele von sich behaupten können. Ich kenne Linux. Und ich kenne Windows. Und ganz ehrlich: was Microsoft mit Windows Vista abgeliefert hat, übertrifft in Sachen Stabilität und Benutzerfreundlichkeit meiner Meinung nach alle bisher von Microsoft entwickelten Betriebssysteme und bezüglich Benutzerfreundlichkeit auch (noch) Linux.

Ich benutze Vista nun schon eine ganze Weile. Mein Ehrenwort drauf: ich hatte bis jetzt noch keinen einzigen Absturz, der dazu geführt hätte, daß ich den Reset-Knopf betätigen musste. Einige wenige Neuinstallationen waren nötig; das liegt aber an meiner eigenen Unordnung. Ich hab die blöde Angewohnheit, mein System mit der Zeit immer mehr vollmüllen zu lassen mit diversen Anwendungen, Tools, Spielen, etc. Ich deinstalliere selten etwas. Vista verhält sich da jedoch wesentlich dickfelliger, als XP oder 2000 oder gar 95/98/ME. Vista bleibt stabil, wird kaum langsamer. Klar, der Bootvorgang dauert länger, je mehr Autostartprogramme und Dienste man installiert, aber das ist unter XP/2000 und auch unter Linux ebenso der Fall.

Die neue Sicherheitsmaßnahme UAC mag den ein oder anderen stören. Sie lässt sich abschalten. Aero finden die einen schick (ich auch), die anderen nicht. Es lässt sich abschalten. Alles andere ist eine Sache der Gewöhnung; wie überall anders auch. XP war gegenüber 2000 sicher auch eine Umgewöhnung. 2000 gegenüber NT, respektive 95/98/ME (letzteres, das gebe ich zu, war wirklich Schrott) sicherlich auch.

Also frage ich: Was ist an Vista so mies, daß jeder darüber meckert? Wirklich stichhaltige Argumente habe ich bisher keine finden können.

Update: okay… Also DAS finde ich dann auch nicht gut. Benutzer, die bereits ein Vista besitzen, sollen erst im April in den Genuss des neuen Service Pack 1 kommen (per Auto Update). Alle, die sich Vista erst jetzt zusammen mit einem neuen PC zulegen, bekommen das SP1 schon JETZT. Dreck! Sauerei! Gut, da kann Vista nichts für. Das ist Produktpolitik bei Microsoft. Das macht Vista nicht besser oder schlechter, als es ohnehin schon ist.

Ein weiterer Punkt, wo ich Microsoft wirklich loben muss, ist die Entwicklung der Laufzeitumgebung .NET.

Kurz gesagt, .NET ist ein Framework für Windows-Anwendungen. Das beschreibt aber lange nicht einmal nur oberflächlich, was .NET wirklich ist. Ich kann das nur aus Sicht eines Softwareentwicklers sagen: .NET ist für die Windows-Entwicklung eine Offenbarung. Insbesondere C#.NET, allen voran die neue C# Version des .NET Framework 3.5, WPF, WCF etc.

Beispiel: die Entwicklung von Datenbank-Anwendungen hat damit eine Einfachheit erlangt, wie nie zuvor. Man hat eine Liste von Objekten (oder anderen Daten, völlig egal aus welcher Quelle), man möchte diese auf der Oberfläche darstellen und auch verändern können. In Windows Forms war es damals noch nötig, die Verbindung zwischen Oberfläche und Datenbasis auszuprogrammieren. In WPF gibt es nun das DataBinding (gab’s auch schon in früheren Versionen, aber nicht derart komfortabel). Man sagt dem Programm in der Beschreibungssprache XAML lediglich, wie die Daten dargestellt werden sollen, bindet die Liste an ein Oberflächen-Objekt (beispielsweise eine ListBox) und WPF erledigt den Rest. Bearbeiten von Werten inklusive.

LINQ ist ein weiterer Edelstein Microsoft’scher Technologie. Language INtegrated Query bietet einem die Möglichkeit, in C# mit einer an SQL angelehnten Abfragesyntax Listen von Objekten zu filtern, zu sortieren und zu modifizieren, bevor diese Listen beispielsweise mit foreach weiterverarbeitet oder über DataBinding einem GUI Control zugewiesen werden. Früher musste man, um eine Liste in foreach nach einem Wert zu filtern, innerhalb der Schleife abfragen, ob dieser Wert zutrifft oder nicht und entsprechend mit continue reagieren. Mit LINQ ist dies nicht mehr nötig. Eine where-Klausel in der LINQ Query und schon arbeitet die foreach-Schleife nur noch mit den ausgesuchten Objekten. Eine order by-Klausel in die Query und schon ist die Liste auch noch sortiert. Einfacher geht es kaum.

Das ist nur ein kleines Beispiel dessen, was Microsoft hier abgeliefert hat. Es fehlt noch ein bisschen was, aber alles in allem hat das, womit Microsoft uns seit spätestens 2007 versorgt, wahrlich Hand und Fuß.

Gegenargumente, Kritik und weitere Beispiele für die vorzügliche Arbeit der MS-Entwickler sind natürlich gern gesehen!

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