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TrueCrypt Rescue CD umgehen

Oktober 27, 2010 in Uncategorized von SeveQ

Ein kleiner Tipp, der mir gerade einfiel… wer TrueCrypt bei sich installiert und eine Festplatte verschlüsselt, der kommt nicht umhin, eine Rescue CD anlegen zu müssen. Der Dialog lässt sich nicht überspringen. Man kann aber die Rescue Disc auch als ISO Image anlegen.

Um dem Dialog nun vorzugaukeln, die Disc wäre erstellt, mountet man sie halt einfach in den Daemon Tools.

Kurze Anmerkung: diese Vorgehensweise ist natürlich vollkommen dämlich. Der Dialog und die Rescue Disc haben schon ihren Zweck und sind nicht umsonst nicht so einfach zu umgehen. Also: bloß nicht nachmachen! Ich übernehme keine Haftung für irgendwelche Schäden. :)

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Merke: nie wieder einen USB Filter Treiber installieren

Mai 21, 2010 in Computer, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Vor einiger Zeit hatte ich mal ein Problem mit Windows Vista 64bit, TrueCrypt und libusb. Das äußerte sich darin, dass ich Mouse und Tastatur nicht mehr verwenden konnte. Ärgerlich, da mir dadurch kein Zugriff auf meinen PC möglich war. Hinzu kam, dass ich Windows auch nicht einfach per Recovery-CD reparieren konnte, weil die Systempartition mit TrueCrypt verschlüsselt war. Es blieb mir also nichts weiter übrig, die Systempartition mit Hilfe einer TrueCrypt Recovery-CD zu entschlüsseln und das System danach per Windows Recovery-CD zu reparieren. Die Aktion hat mich damals ein ganzes Wochenende gekostet.

Vorgestern hatte ich es mal wieder geschafft. Es war wieder einmal soweit. Mein USB Stack war verhunzt, weil ich es mal wieder nicht lassen konnte. Diesmal war’s aber nicht libusb, sondern USB Spy, und auch nicht Windows Vista 64bit, sondern Windows 7 mit genau so vielen Bits.

USB Spy ist ein Programm, mit dem man auf dem USB herumschnüffeln können soll. Nach erfolgter Installation und Reboot ließ sich mein PC jedoch nicht mehr bedienen. Glück im Unglück: diesmal war die Systempartition nicht verschlüsselt. Ein Entschlüsseln war also nicht notwendig und ich konnte gleich mit der Reparatur des Systems anfangen.

Doch was tun? Erster Versuch, einen Wiederherstellungspunkt finden. Leider war keiner von vor der Installation von USB Spy vorhanden. Also keinen Erfolg damit. Die automatische Reparatur half auch nicht weiter. Es blieb mir also nur übrig, manuell Hand an das System zu legen. Also regedit gestartet, HKEY_LOCAL_MACHINE ausgewählt, den zugehörigen Hive geladen und alles, was in irgendeiner Weise mit USB Spy zutun hatte, rausgelöscht. Und siehe da: nach einem neuerlichen Reboot ließ sich mein System wieder bedienen.

Was lerne ich daraus? Nie wieder installiere ich ein Programm, das einen Filter Treiber in den USB Stack einklinkt. Hat man nur Ärger mit.

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Böse Idee – LibUSB vs. TrueCrypt & Vista64

September 22, 2009 in Computer, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Uahh, das hat mich das Wochenende gekostet.

Ich besitze eine PS3. Die hat bekanntlich die schönen handlichen SixAxis Controller. Jene sind mit ein paar Handgriffen auch für den Betrieb am PC geeignet. Allerdings nur unter ganz bestimmten Umständen, die herzustellen mir leider nicht möglich war.

Um nun diesen Controller am PC in Betrieb zu nehmen, ist es erforderlich, den LibUSB Treiber zu installieren. Diesen gibt es inzwischen auch für Vista 64. Die Installation ist im Grunde kein Problem, wenn man sich ein wenig mit der Materie auskennt.

Die Deinstallation hingegen schon. Denn in einigen Fällen, so auch bei mir, schafft es LibUSB, den kompletten USB Stack zu deaktivieren. Das führt natürlich dazu, dass Maus und Tastatur nicht mehr funktionieren. Man hat also keinerlei Möglichkeit mehr, den PC zu bedienen.

Ein Versuch, dies über die Fernwartungskonsole (Remote Desktop) zu umgehen, schlug fehl, weil aus mir unerfindlichen Gründen auch der Netzwerk-Adapter deaktiviert wurde. Also war überhaupt kein Herankommen mehr an das System.

Es hilft in solch einem Fall nur die Systemwiederherstellung über die Vista Installations-CD oder die Neuinstallation. Dieses Vorhaben machte mir allerdings meine TrueCrypt-Verschlüsselung zunichte, da die Vista Installations-CD natürlich nur unverschlüsselte Betriebssysteme erkennt und reparieren kann. Logisch. Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Systemplatte von sage und schreibe 1TB über die TrueCrypt Recovery-CD zu entschlüsseln. Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit von ca. 6MB/sec. Hochgerechnet auf ca. 990MB waren das schlussendlich knapp 48 Stunden für die Entschlüsselung.

Nach diesen 48h Entschlüsselung war die Reparatur des Betriebssystems allerdings ein Kinderspiel.

Fazit:

  1. Finger weg von LibUSB; oder eine PS/2 Maus/Tastatur zur Hand haben
  2. Unbedingt für intakte Systemwiederherstellungspunkte VOR der Installation von LibUSB sorgen!
  3. TrueCrypt Entschlüsselung über Recovery-CD dauert sehr lange
  4. Im Grunde genommen müsste es eine Vista Recovery/Maintenance-CD geben, die auch Systeme auf TrueCrypt verschlüsselten Systemplatten reparieren kann. Sollte es möglich sein, dass man die Recovery-CD von Vista dahingehend tweakt?
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TrueCrypt Automounter in der Mache…

August 11, 2009 in Computer, Development, Softwareentwicklung von SeveQ

Ich arbeite zur Zeit an einem kleinen Programm, das es mir ermöglicht, meine Laufwerke unabhängig von der Zuteilung der IDs in Vista automatisch zu mounten. TrueCrypt selbst ist dazu nicht in der Lage, weil es die Favoriten nur vom Index und vom DiskIndex der jeweiligen Partition abhängig mountet, die Vista gern mal beim Booten verbiegt.

Es gibt da ein paar gute Programme, die mir allerdings alle nicht 100% zusagen. Darum bau ich mir so’n Ding nun selber. Ein Screenshot von einer sehr frühen Version des Tools:

image

Mal sehen, wie weit ich mit dem Projekt komme, bevor es mir wieder einschläft. :)

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Deaktiviert TrueCrypt 6.0 die Vista Auslagerungsdatei?

Juli 8, 2008 in Computer von SeveQ

Seit gestern trat bei mir im System das Phänomen auf, daß Vista sich über zu wenig RAM beschwert. Komisch, da ich 4GB mein Eigen nenne.

Das Problem ließ mir keine Ruhe. Wie auch? Es sprang mich förmlich an mit einer entsprechenden Fehlermeldung. Nachgeforscht im Forum bei ComputerBase stellte sich heraus, daß dieses Problem nicht nur bei mir auftritt. Weitere Nachforschung nach Gemeinsamkeiten förderten zutage, daß die Betroffenen bis jetzt alle vor kurzem die neueste Version von TrueCrypt installiert hatten: Version 6.0, die vor ein paar Tagen erschienen ist.

Auf diese Erkenntnis hin wollte ich im TrueCrypt Forum nachfragen, welches zum aktuellen Zeitpunkt allerdings down zu sein scheint.

Falls jemandem dieses Verhalten ebenfalls aufgefallen ist, bitte ich um Rückmeldung im entsprechenden Thread bei ComputerBase oder hier im Kommentar.

Die genaue Fehlermeldung dabei lautet:

Schließen Sie die Programme, um den Verlust von Informationen zu vermeiden.

Der Computer hat nicht genügend Arbeitsspeicher. Speichern Sie die Dateien, und schließen Sie folgende Programme:

<programmname>

[Programm schließen] [Abbrechen]

Windows schließt nur einen Teil der Programme, bis der erforderliche Arbeitsspeicher verfügbar ist.

Wem diese Fehlermeldung über den Weg läuft, der sollte mal die Einstellung seiner Auslagerungsdatei überprüfen.

Update: Also wer sich während der Installation von TrueCrypt 6 die Einstellungen genau anschaut, wird feststellen, daß das Setup die Auslagerungsdatei tatsächlich deaktiviert. Das ist aus sicherheitstechnischer Sicht wahrscheinlich sogar sinnvoll, trägt aber wie gesagt dazu bei, daß Windows nicht mehr absolut reibungslos läuft. Besagte Fehlermeldung poppte bei mir so 6 – 7 Mal am Tag hoch. Das ist schon recht lästig, besonders wenn man wie ich gern mal was zockt und dann jedesmal rausgewürfelt wird.

Darum, wer das Sicherheitsrisiko pagefile.sys nicht scheut, möge die Auslagerungsdatei einfach wieder einschalten.

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TrueCrypt in Version 6.0 erschienen

Juli 5, 2008 in Computer von SeveQ

Heute ist TrueCrypt – die beliebte Verschlüsselungssoftware – in der Version 6.0 erschienen. Großes neues Feature: endlich unterstützt es MultiCore CPUs… und ist damit wesentlich schneller geworden.

Ich hab mal auf meinem Q6700 den Benchmark laufen gelassen:

TrueCrypt 6.0
TrueCrypt 6.0 Benchmark

Beachtlich, wie ich finde.

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