Artikel-Schlagworte: „Kinderpornografie“
Ein Herz für Inder
Kann die Indische Botschaft unserer Zensursula bitte auch mal mitteilen, dass ihr gesamtes Vorgehen absoluter Schwachsinn ist? Auf die scheint sie ja wenigstens zu hören, wenn schon nicht auf uns.
72 Stunden für +1
Kommenden Mittwoch wird es im Bundestag zu einer Debatte über die Internetsperren. 100.000 Stimmen und mehr bis dahin in unserer ePetition gegen Internetsperren wären nicht verkehrt, um unserem Anliegen noch einmal den zwingend nötigen Druck zu verleihen. Ran an die Buletten, Leute! Jeder sollte nochmal eine Stimme mehr für die Aktion werben, dann haut das auch hin. Ich hab gleich noch eine mehr.
Autogramme bitte!
04.05.2009 – Für ein freies Internet – Die Petition gegen Internetzensur
- Update – Petition knackt 10.000 Mitzeichner Marke – 50.000 werden benötigt
- Und es werden stetig mehr. Weiter so, liebe Leute!
Es werden 50.000 Mitzeichner gebraucht. Voten, Leute, voten!!! Es geht um eure Meinungsfreiheit.
- Und es werden stetig mehr. Weiter so, liebe Leute!
- Update – Es geht auf 20.000 zu, weiter so, noch 30.000
- Werbung dafür auch im richtigen Leben machen, Leute! Hier im Internet tummeln sich zwar einige, die unterschreiben könnten, aber viele davon haben dies bereits getan. Es muss mehr werden! Viel mehr!
- Update – Jetzt als Kurzlink über meine Domain
- Lässt sich leichter verteilen; ein permanenter Redirect:
http://petition.seveq.de
- Lässt sich leichter verteilen; ein permanenter Redirect:
- Update – 20.000 Zeichner geknackt
- go go go!
- Update – Eine Seite, die das ganze mal grafisch darstellt; alle 10 Minuten aktualisiert:
- http://sejmwatch.info/petition-internet-zensur.html
- Die Hälfte der notwendigen Stimmen ist bereits erreicht. Weiter so!!!
- Update – Yeah, 40.000er Marke geknackt – weiter, weiter, weiter!
- Update – Es geht hart auf die magische 50.000 zu
- Noch etwas über 1.000 Stimmen, Leute! Gas!!! Und danach vor allem nicht aufhören zu zeichnen!
Update – 08.05.2009 – WIR HABEN ES GESCHAFFT!
50.000 Stimmen sind erreicht, der Petitionsausschuss wird sich mit dem Anliegen beschäftigen müssen. Zeichnet trotzdem weiter!
Ich sehe da allerdings inzwischen eine Gefahr auf uns zukommen. Was wenn die Bundesregierung den Plan nun ablehnt? Das führt möglicherweise dazu, dass diejenigen Wähler, die aus diesem Grund entgegen ihres normalen Wahlverhaltens Die Piratenpartei oder andere Parteien, die die Bürgerrechte achten, gewählt hätten, nun wieder CDU oder SPD wählen, weil kann man ja wieder machen, sind ja von ihrem Plan abgewichen.
Leute, glaubt bitte nicht, dass sich durch die mögliche Absage an den Gesetzesentwurf aufgrund der Petition an der Einstellung der CDU und der SPD auch nur das geringste ändern wird! Sie werden weiterhin unausgegorene, menschenverachtende, verfassungsfeindliche Gesetze in den Bundestag/Bundesrat werfen und Proteste werden weiter gehen müssen. Es sind schließlich immer noch die selben Personen.
Update – 09.05.2009 – Verhandlung findet erst nach der Wahl statt
Nach einem Bericht des Spiegels findet die Verhandlung über die Petition erst nach der Wahl statt. Nach Ende der Zeichnungsfrist am 16. Juni muss der Ausschuss noch ein paar Formalitäten erledigen, dann kommt das Sommerloch und danach ist Wahlkrampf angesagt. Die Wähler sind also unwichtig. Danke.
Update – 11.05.2009 – Schlechte Ideen
Wenn man schon zeichnet, dann sollte man sich an die gegebenen Bedingungen halten. Anonym zeichnen geht nicht. Da könnte ja jeder kommen. Dann das Zeichnen lieber lassen, weil so führt ’s die Sache ad absurdum.
Die Debatte im Bundestag
Erste Lesung des Gesetzesentwurfes
Ein paar Links zum Thema KiPo und Internetsperren – aktuelles
- Kleine Anfrage eines Abgeordneten Der Linken aus dem schönen Sachsen (Lesen!)
- Das erinnert ein wenig an den Fall Marc Dutroux
- Eine Statistik von Christian vom MOGIS (MissbrauchsOpfer Gegen Internet Sperren)
Update 30.04.2009
Zensursula und die 13 Lügen
netzpolitik.org stellt die dreisten 13 Lügen der Ursula “Zensursula” von der Leyen richtig. Eine komplette Demontage sämtlicher Argumente. Absolut lesenswert. Leider erreicht es die breite Masse nicht, sondern nur diejenigen, denen das alles sowieso schon bekannt ist. Wie immer, wenn es im Web um politische Dinge geht.
Aber wie kann man die breite Masse erreichen? Wie kann man wirklich an den Wähler herantreten, die Informationen wirklich verbreiten im Sinne des Wortes?
Ich weiß es nicht. Einfach lesen: http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/
Internetprovider übt scharfe Kritik an von der Leyen | tagesschau.de
Internetprovider übt scharfe Kritik an von der Leyen | tagesschau.de.
tagesschau.de interviewt Andreas Maurer zum Thema Sperrung von Kinderpornografie-Seiten. Ein Auszug aus diesem Interview, den ich so nicht stehen lassen kann:
tagesschau.de: Geht es also auch um wirtschaftliche Interessen? Haben Sie Angst vor Kündigungen?
Maurer: Nein. Das würde ja bedeuten, dass alle unsere Kunden ständig auf Kinderpornoseiten surfen. Das ist natürlich völlig falsch.
Was für ein Quark. Das würde eben nicht bedeuten, dass alle Kunden ständig auf KiPo Seiten herumsurfen. Im Gegenteil. Ich selbst bewege mich nie auf solchen Seiten, würde mir aber allein schon aufgrund des Zensur-Charakters einer Sperrung völlig egal welcher Art Seite einen neuen Provider suchen.
Wenn ich als Konsument von Killerspielen schon mit KiPo-Konsumenten auf eine Stufe gestellt werde, dann darf ich auch folgende Aussage treffen: Zensur gehört in meinen Augen genau so geächtet wie Kinderpornografie. Beides sind gravierende verachtenswerte Eingriffe in die Rechte eines Menschen.


