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Studien töten
Manche Studien sind eine Gefahr. Nicht nur für den Geldbeutel gebeutelter Beuteltierhalter und das Zwerchfell, sondern auch für die Gesundheit. Denn wenn schon Eltern gesundheitsgefährdende Generatoren anschmeißen, damit ihre Sprösslinge im dunkeln Schutzkeller drunten nicht permanent rumquengeln, sondern brav Counter Strike zocken, womit dann möglicherweise Kohlenmonoxid-Vergiftungen einhergehen, dann ist der Energiebedarf einer solch wirklich essenziell wichtigen Studie doch nicht zu unterschätzen.
Wie viele arme Wissenschaftler und Labormäuse mussten wohl ihr Leben lassen, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass Computerspiele Kohlenmonoxid-Vergiftungen auslösen können? Wie viele Menschen, frage ich, müssen noch sterben, sei es an Kohlenmonoxid oder Sauerstoffmangel vom Lachen, bevor die Politik dieser hoch gefährlichen Software endlich ein Stoppschild umhängt?
Ouch, kaputt!
Wer mal hören will, wie eine defekte Festplatte klingt (Typ Maxtor 6 Y160P0), der lade sich das Soundfile herunter.
klickstu hier (und dann auf den Dateinamen Unbenannt.wma)
MS SuperFetch – Fluch oder Segen?
Mir ging mein Rechner die letzten Tage mächtig auf die Eier. Nach dem Einschalten brauchte mein Vista Ultimate x86 geschlagene 20 Minuten um vollständig hochzufahren, benutzbar zu sein. Nachdem es “nur” maximal 2 Minuten vom Einschalten für das eigentlich Starten benötigte (bis zum Desktop), rubbelte es dort noch weitere 18 Minuten lang ununterbrochen auf der Festplatte herum. Ich war am Fluchen und am Suchen, woran das liegen könnte. Mein Taskmanager sagte mir, dies liege an einem Prozess, der da heißt svchost.exe. Okay. Sehr präzise diese Aussage, ist dieser Prozess doch für nahezu alle Systemdienste zuständig. Gut. Musste es also ein Dienst sein, der da die ganze Performance frisst. Nachdem ich alle unwichtigen Dienste abgeschaltet hatte und die Festplattenaktivität kein Stück nachließ, sprang mir irgendwann ein Dienst ins Auge, der den blumigen Namen “SuperFetch” trug. Kurz gegooglet, ge-”wikipedia“t, schon war mir klar, warum der PC da die ganze Zeit auf der Festplatte herumschrubbt.
SuperFetch lädt alle häufiger benötigten Programme automatisch in den Arbeitsspeicher, füllt diesen damit bis oben hin voll, um diese Programme bei Bedarf schnell starten zu können. Schöne Sache ansich, wenn man den PC nur für einen bestimmten Zweck nutzt. Nur zum Bloggen/Surfen, nur zum Arbeiten mit Office, nur zum Software Entwickeln oder nur zum Zocken… Aber jemand wie ich, der ständig andere Dinge damit macht (mein Hobby ist der PC in all seinen Facetten – ich entwickle Software, blogge/surfe, versuche mich an Kurzgeschichten, nutze den PC für grafisches Design und nicht zuletzt zum Zocken), dem wird SuperFetch wohl alsbald auf die Nüsse gehen, weil’s scheinbar einfach alles in den RAM zu packen versucht. Mit mäßigem Erfolg, wie mir scheint.
Also habe ich den Dienst deaktiviert. Und, was soll ich sagen?! Nun ist Ruhe im Karton. Einige Programme brauchen länger zum Starten, als sonst, aber das kann ich verschmerzen. Sind die Programme dann gestartet und der PC gibt Ruhe, ist die Arbeit damit wesentlich angenehmer.
Fazit: Wer den PC nur für eine bestimmte Sache braucht – Arbeitsplatz-PCs beispielsweise – dem empfehle ich, SuperFetch aktiviert zu lassen, nebst anderen Diensten, wie ReadyBoost (falls man es verwendet) und der zeitgesteuerten Festplattendefragmentierung. Man muss dann zwar mit einer erhöhten Festplattenaktivität leben, aber der PC wird dadurch am Ende schneller. Anders bei PCs, die für multiple Anwendungszwecke verwendet werden (siehe oben). Da kann SuperFetch auf die Dauer zu einer nervigen Angelegenheit werden. Ich hab’s deaktiviert und bin bis jetzt glücklich mit der Ruhe, die nun unter meinem Tisch herrscht.


