Archiv für die Kategorie „Web“

Ich glaub, das Bild spricht für sich: http://i.imgur.com/GxzeV.jpg

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Was muss ich heute als neues Mitglied in der Doctrine-Group bei Google sehen? Das:

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Ein böses böses Omen. :) :) :)

Nebenbei: Doctrine ist ein OR-Mapper (abstrakt gesagt, ein Weg zur Datenbankanbindung) für PHP. Kein eben schlechter, wie ich zugeben muss.

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Um den anstehenden Sperrverfügungen, Zensurmaßnahmen und so vorzugreifen, untersage ich nun hiermit allen minderjährigen Lesern den Zugriff auf mein Blog. Wer unter 18 ist, darf hier nun nicht mehr mitlesen, da ich sonst ALLES, was in irgendeiner Form entwicklungsschädigend für Jugendliche sein könnte, entfernen müsste. Tut mir Leid, Leute. Bedankt euch bei…

Schädelfraktursula

headdesk

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Fefe brachte mich darauf, dass man bei sendmail Namensräume für E-Mail Adressen verwenden kann. Das sieht dann so aus:

blahblubb+hallowelt@meinsendmailserver.de

Eine Mail an diese Adresse würde bei einem solchen Server an blahblubb@meinsendmailserver.de weitergegeben. Das hat den Vorteil, dass man damit quasi “markieren” kann, wofür man eine solche Mail-Adresse verwendet hat. Man kann damit leicht ermitteln, wer die verwendete E-Mail-Adresse weitergegeben hat, wenn man darauf auf einmal Spam empfängt (man sieht’s dann ja im “To:”-Header). Voraussetzung dafür ist natürlich, dass

1. der Betreiber der Webseite, bei der man sich damit registriert hat, den Namensraum bei der Weitergabe drin behält, respektive der Bot, der die Adressen ab sammelt, diesen nicht automatisch entfernt und

2. das Registrierungsformular der jeweiligen Webseite solche Mail-Adressen akzeptiert

Letzteres ist leider oft nicht der Fall, wie ich leidlich feststellen musste. Darum mein Aufruf an alle Webseitenbetreiber und Entwickler von Content Management Systemen und anderen Frameworks, wo man sich registrieren kann: lasst in euren Registrierungsformularen Namensräume zu, um zur Eindämmung von Spam beizutragen!

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In letzter Zeit stolpere ich immer wieder über gute Berichte zu Computerspielen, zu neuer Hardware oder anderem. Nichts ungewöhnliches, würde ich behaupten, wären da nicht die von YouTube eingebetteten Videos. Jaja, okay, auch nix neues… aber in immer mehr Fällen kann ich diese eingebetteten Videos nicht anschauen. Immer wieder heißt es, das Video wäre aufgrund einer Rechteverletzung entfernt worden, der Benutzer habe es ohne Angabe von Gründen entfernt oder es wäre wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen entfernt worden. Das ist ärgerlich, das nervt. Kann man da nichts gegen unternehmen?

Ich würde ja vorschlagen, für Videos, die möglicherweise bei YouTube demnächst entfernt werden, auch andere Video-Hoster in Betracht zu ziehen oder die Videos für HTML5 codiert auf dem eigenen Server zu lagern. Letzteres setzt natürlich entsprechende Bandbreite voraus.

Auf jeden Fall hab ich das Gefühl, dass sich diese Problematik häuft. Haben die Wikipedia-Löschtrolle inzwischen auch YouTube okkupier?

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Also ich finde ja gut, was Microsoft momentan so an Software auf den Markt wirft. Das hat alles irgendwie doch Hand und Fuß. Windows 7 ist klasse geworden, das .NET Framework sucht meines Erachtens seinesgleichen vergeblich, Silverlight ist in meinen Augen das bessere Flash und an der Office Suite führt für vernünftiges Arbeiten mit Dokumenten, Daten und Briefen auch kaum ein Weg so wirklich dran vorbei. Open Office, okay, hab ich mir lange nicht angesehen. Aber am Markt etabliert hat sich nun mal die Software aus Redmond. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Aber!

Ich als MS-Produkte-Fanboy distanziere mich entschieden von der Darstellung, das Internet sei ein einziger Hort von Kriminellen, die sich nicht an Recht und Gesetz hielten.

Natürlich gibt es im Web kriminelle Subjekte, wie auch im richtigen Leben. Das liegt einfach in der Natur der Sache: das Internet wird fast ausschließlich von Menschen genutzt und es gehört zur Natur des Menschen, dass seine Handlungsbandbreite auch immer kriminelle Handlungen beinhalten wird. Das wird immer und überall so sein, wo viele Menschen agieren. Daran kann man nichts (!) ändern. Gesetze helfen vielleicht, Auswüchse einzudämmen, aber verhindern werden sie sie niemals. Leider beinhaltet die Natur des Menschen auch, dass es beratungsresistente und erkenntnisimmune Individuen gibt, die ihre eigene Art nicht verstehen und nicht akzeptieren wollen, dass der Kampf gegen Kriminalität ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Regeln sind gut, daran zweifle ich nicht. Zu viele Regeln bewirken aber genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich bewirken sollen und schaden letztendlich nur noch der gesellschaftlichen Entwicklung. Das Patent- und das Urheberrecht zum Beispiel verlangsamen massiv den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt, weil jede Erfindung, jede Entdeckung erst einmal auf ihre rechtliche Unantastbarkeit überprüft werden müsste. Da dies unmöglich ist, laufen immer wieder Wissenschaftler und Erfinder in die Abmahnfalle von Patenttrollen. Auf der anderen Seite begünstigen derartige Regeln sogar kriminelle Machenschaften anderer Art: dem Ausschlachten von teils sogar versehentlichen und unbewussten Rechteverletzungen Dritter in Form von Abmahnungen in utopischer Höhe. Dieser Abmahnwahnsinn ist nur durch ein überaltertes Urheberrecht überhaupt erst möglich. Und eigenartigerweise trifft es (fast) immer nur den kleinen Mann. Das Urheberrecht in der heutigen Form schützt keine Existenzen, es vernichtet sie.

Vielleicht ist das alles aber auch gewollt. Dass das Internet Teilen der Regierungen vieler Länder ein Dorn im Auge ist, ist nur zu verständlich, denn das Internet kostet sie Macht, die es auf der anderen Seite den Menschen am unteren Ende der Macht-Leiter wieder gibt. Es fördert den demokratischen Gedanken, es fördert Basisdemokratie und untergräbt die Autorität der etablierten Mächte und Eliten. Kein Wunder, dass man das irgendwie unterbinden und regulieren muss und will, wenn man es irgendwie kann. Auch das ist leider ein Teil unserer Natur: Machtgier. Vielleicht ist das Abmahnwesen ein gutes System, um unliebsame (staatskritische) Subjekte auf einfache Weise beiseite zu räumen. Ein Staatsfeind wird nicht mehr körperlich liquidiert, sondern existenziell (Abmahnung) und gesellschaftlich (Pädophilie). Ist viel einfacher und viel effektiver.

Leider gibt es nun auch solche, die aus Profitgier andere in ihrer Machtgier unterstützen. Peinliche Aktion, liebe “Microsoft-Deutschländer”. Peinliche Aktion, wirklich!

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Jetzt bei Ihrer Volksbank Nordheide. Okay, in diesem Fall ausnahmsweise mit einem durchaus berechtigten Hintergrund.

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Platz 20 der heutigen Top20 Aufnahmen beim Online TV Recorder. Schmerzen mit der Einordnung der Sendungen in Kategorien haben die Jungs dort nicht.

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Da ich im Internet keinen Geschäften legaler noch illegaler Art nachgehe, bleibt für mich als Gegner von Sperren jeglicher Art Ihrer Meinung nach also nur noch Anarchist oder Kommunist über.

Herr Münkler, selbst ich als Nicht-Politik-Professor weiß sehr wohl, dass Kommunismus und Anarchie in der Theorie zwar gute Ansätze haben mögen und wunderbar funktionieren, in der Realität aber schon mehrfach bewiesen haben, dass sie mit der Natur des Menschen nicht vereinbar sind und am Menschen scheitern, für den sie eigentlich gut sein sollten. Ich propagiere also weder Anarchie noch Kommunismus, da mir sehr wohl bewusst ist, wohin sie führen.

Wenn Sie sich auch nur ein winzig kleines Bisschen mit der Materie, über die sie in der Frankfurter Rundschau referieren, auseinander gesetzt hätten, dann wäre Ihnen bewusst, dass wir Gegner nicht gegen Rechtsprechung im Web sind. Wir fordern kein rechtsfreies Internet. Wir fordern im Gegenteil eine intensive und effiziente Verfolgung von Verbrechern im und um das Web. Wir lehnen lediglich Wischi-Waschi-Symbolpolitik ab, die nichts bewirkt, außer Bürgerrechte einzuschränken.

Aber Ihresgleichen zeigt sich seit einigen Monaten so beratungsresistent, stur und merkbefreit, dass ich mir diese Zeilen eigentlich hätte sparen können. Ich spreche quasi mit einer Wand aus Hohlblockbeton. Aber es hilft zumindest, etwas Frust über den Bullshit abzulassen, den Sie und Ihre Artgenossen in Ihrer grenzenlosen Inkompetenz verzapfen.

Daher zitiere ich in diesem Zusammenhang einmal mehr den Kabarettisten Dieter Nuhr:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.

Danke. Liebe Güte…

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Netzpolitik berichtet

Unser allseits beliebter und respektierter Abgeordneter Wiefelspütz macht klar, dass es sich bei der angestrebten Kinderpornosperre doch um Zensur handelt. Seiner Meinung nach ist das Internet ein rechtsfreier Raum, in dem man nun das Gesetz durchsetzen müsse, indem man illegale Inhalte aller Art sperrt. Und nicht nur illegale Inhalte. Wenn’s nach ihm ginge, dann würden auch verfassungsfeindliche Inhalte und islamistische Propaganda gesperrt werden. Wie weit ist da noch der Schritt, auch politkritische Blogs zu sperren, weil “verfassungsfeindliche Propaganda”?

Danke für diese Klärung, Herr Wiefelspütz. Nicht dass uns das vorher schon klar war, aber es wurde aus Ihrer Riege bisher ja immer noch geleugnet. Nun ist die Katze endlich aus dem Sack. Danke dafür.

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