Archiv für die Kategorie „Videogames“
Demnächst erscheint für das Online-Rollenspiel Herr der Ringe Online die nächste Erweiterung, die die epische Geschichte in den Band III führen wird.
Titel wird sein: “Verbündete des Königs, Buch 1: Der Schwur der Waldläufer”
Die erwähnten Features erscheinen mir im Moment etwas schmal. Man kann nur hoffen, dass da noch ein bisschen was zu kommt, sonst ist dieses Inhaltsupdate eher enttäuschend.
Quelle: http://community.lotro-europe.com/news.php?id=10417&articletype=News
Bei vielen Spielern der Demo von CitiesXL tritt statt eines normalen Starts die Fehlermeldung “Method verify Access failed” auf. Dieses Problem scheint mit Windows Vista zusammen zu hängen. Es gibt nun zwei Methoden, das Problem zu beheben. Die 1. ist, das Spiel im Windows 98 Kompatibilitätsmodus zu starten. Dies soll aber bei einigen zu Problemen mit der Performance geführt haben. Die 2. Methode ist eine Änderung an der CitiesXL_Game.exe. Dazu nun im Folgenden eine…
Anleitung zum Modifizieren der CitiesXL_Game.exe
Ausführung der folgenden Schritte auf eigenen Gefahr! Ich übernehme keine Haftung für irgendwelche Effekte, die die Änderung haben könnte. Man sollte diese Änderungen nur dann ausführen, wenn man weiß, was man da tut.
- Backup der original CitiesXL_Game.exe anfertigen!
- öffnen der CitiesXL_Game.exe aus dem CitiesXL Demo Ordner in einem Hex-Editor (beispielsweise UltraEdit)
- an Position 0×000012C3 muss der Hex-Wert 84 stehen. Diesen in 85 ändern. Falls dort nicht 84 steht, lasst es lieber bleiben!
- abspeichern und Hex-Editor schließen
- Spiel normal starten
Damit sollte (!) es auch ohne Kompatibilitätsmodus funktionieren. Tut es jedenfalls bei mir.
Hier nochmal ein Screenshot von der Änderung:
Auf seiner Reise in die USA wäre Günther Beckstein (CSU) beinahe von einem amoklaufendenkriechenden Alligator gefressen worden.
Beckstein: Um ein Haar wäre ich von einem Alligator gefressen worden!
Wo ist dieses verdammte Haar? Das nehm ich mir vor!
Sofort habe er veranlasst, dass die örtliche Polizei bei dem Alligator eine Hausdurchsuchung durchführt. Diese habe dort drei PCs beschlagnahmt, auf denen laut Forensik auch das Spiel Swamp Escape zu finden gewesen sein soll. Nun fordert der ehemalige bayrische Innenminister ein Killerspielverbot auch für Alligatoren.
Beckstein: Wir können doch nicht untätig mit ansehen, wie ein armes Tier von grauenhaften Bildern, die in diesen verabscheuungswürdigen Killerspielen gezeigt werden, psychisch beeinflusst und zum Amoklauf getrieben wird. Es darf nicht sein, dass wir nur unsere Jugend und unsere Erwachsenen bevormund… beschützen. Wir dürfen auch die armen Tiere nicht einfach übersehen.
Manche Studien sind eine Gefahr. Nicht nur für den Geldbeutel gebeutelter Beuteltierhalter und das Zwerchfell, sondern auch für die Gesundheit. Denn wenn schon Eltern gesundheitsgefährdende Generatoren anschmeißen, damit ihre Sprösslinge im dunkeln Schutzkeller drunten nicht permanent rumquengeln, sondern brav Counter Strike zocken, womit dann möglicherweise Kohlenmonoxid-Vergiftungen einhergehen, dann ist der Energiebedarf einer solch wirklich essenziell wichtigen Studie doch nicht zu unterschätzen.
Wie viele arme Wissenschaftler und Labormäuse mussten wohl ihr Leben lassen, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass Computerspiele Kohlenmonoxid-Vergiftungen auslösen können? Wie viele Menschen, frage ich, müssen noch sterben, sei es an Kohlenmonoxid oder Sauerstoffmangel vom Lachen, bevor die Politik dieser hoch gefährlichen Software endlich ein Stoppschild umhängt?
Updated!
Ich werde das kürzlich veröffentlichte GTA4 nicht kaufen. Warum? Aus folgendem Grund:
Der Kopierschutzmechanismus ist eine maßlose Übertreibung. Die Installation dauert eine gute halbe Stunde. Ich muss mir zusätzlich die Programme “Rockstar Social Club” und “Games for Windows Live” installieren. Zwei Programme, die ich mal gar nicht haben will. Außerdem brauche ich für beide Programme einen Online Account. Etwas, was ich auch nicht haben will. Und zu schlechter Letzt muss ich GTA 4 auch noch online aktivieren.
Leute, so geht’s nicht! Diese Gängelei hab ich satt. Ich kaufe mir GTA IV nicht und möchte auch jedem nahe legen, diesen Kauf gut zu überdenken. Denn wenn ihr diese Ärgernisse, die sowieso nur die legalen Käufer treffen, einfach akzeptiert, machen die Hersteller so weiter, bis irgendwann die Online Aktivierung länger dauert, als die Installation und ihr dafür auch noch eure Religion, Gesinnung und eure sexuellen Vorlieben angeben müsst.
Btw: die, die es eigentlich treffen soll, bleiben von diesem ganzen Mist verschont: die “Raubkopierer”. Denn sie spielen mit Cracks, mit Programmen, die diese ganze Gängelei umgehen.
Für alle, die das nicht kennen, stellt es euch so vor: ihr nehmt an einem Gewinnspiel teil. Um einen nagelneuen VW Golf VI zu gewinnen, müsst ihr über eine Hindernisbahn, die es in sich hat. Ihr müsst euch nackt ausziehen, über Stacheldraht und Glasscherben laufen, durch hals-tiefe Menschenscheiße waten und Kakerlaken fressen, um am Ziel euren geliebten Golf abzustauben.
Und dann kommt einer daher, schmiert das Orga-Team und spaziert einfach links an der HiBa vorbei, direkt zum Golf, und wird zum Gewinner gekürt. Wer wäret ihr lieber?
Anmerkung: ich werd’s mir auch nicht runterladen, weil das ist ja illegal.
Update 09.12.2008: Aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen kam mir zu Ohren, daß innerhalb von 2 Tagen ein erster funktionierender Crack verfügbar war, der sowohl die Aktivierung, als auch die sonstigen Kopierschutz-Mechanismen umgeht. Nur zur Info…
Rockstar Entertainment, der Einsatz der Kopierschutz-Software hat sich mal wieder kein Stück gelohnt! Viele Leute, die wie ich denken, daß soetwas nur die ehrlichen Käufer ärgert, haben ebenfalls wegen der Mechanismen auf einen Kauf verzichtet. Ich stelle in Frage, ob die Summe der Mehrkosten für den Kopierschutz und der Verlust an Käufern, die sich nicht gängeln lassen wollen, geringer ausfällt als der Ausfall durch Raubkopierer, die es – wie man hier sehr schön sehen kann – nach 2 Tagen spätestens sowieso gibt.
User IEEE802.1q schrieb im Heise-Forum folgenden Beitrag zu dem Thema “Popkomm: Musikmanager fordert Ende des Kampfs gegen die Netzpiraterie” (vorher lesen!)
Ich liebe ja überspitzte Darstellungen. Daher fand ich den Beitrag so gut, daß ich darum gebeten habe, ihn hier in seiner vollen Länge zitieren zu dürfen. IEEE802.1q hat ihn darauf hin unter die “Public Domain” gestellt. Danke dafür! (ein “paar” Rechtschreib- und Grammatikkorrekturen konnte ich mir allerdings nicht verkneifen)
ACHTUNG ! VERNUNFTSALARM ! DIES IST KEINE ÜBUNG !!!
…irgendwo auf der Welt. An einem geheimen Ort…
…1900 Zulu-Zeit…
Es ist ruhig. So ruhig, wie es eigentlich jeden Abend ist.
Content-Agent Smith und Special Content-Agent Smith sitzen an ihren
Tischen. Alles ist so, wie es jeden Abend ist. Die grosse Anzeigetafel
in Form einer Weltkarte scheint in dem fahlen grünen Licht der
kleinen Anzeigelampen. Über die Monitore huschen Zeilen mit
Dateinamen mit dezimalen Zahlen in Vierergruppen, Angaben zu
Speichergrößen.
Agent Smith sitzt lässig zurückgelehnt in seinem Bürostuhl, die Hände
hinter dem Kopf verschränkt: ”John, wisch dir mal unter der Nase lang!
Du bist da noch ganz weiß vom Koks.”
“Danke, Jim.” Special Agent Smith schaut in seinen kleinen
Taschenpiegel, auf dem sich noch Pulverreste befinden, und wendet sich
dann wieder seiner Konsole zu. “Du, hier habe ich was
Vielversprechendes.”
“Zeig her!” Agent Smith rückt mit seinem Bürostuhl heran. “Wie
vielversprechend, John?”
“Mindestens 30 Alben im Upload! Provider speichert auch.”
“Und, John? Finanzquerprüfung gemacht?”
“Ja. Anschlussinhabern ist Angestellter, unteres Management. Jahreseinkommen 55.956 Euro. Genau richtig. Da gibts gut zu ernten.”
“Ja, John, aber nicht genug finanzieller Hintergrund, sich zu wehren.
Eigentlich optimal. Hast du das Umfeld geprüft? Nicht, daß wir wieder einen Sohn eines lokalen Politiker hochnehmen. Mann, das gab
Ärger das letzte…”
“ACHTUNG! KRITISCHER VORFALL! DIES IST KEINE ÜBUNG!!” Das Gespäch
wird lautstark und jäh unterbrochen von der Sirene und der
automatischen Durchsage.
Der ganze Raum ist in tief rotes Licht getaucht, von der Rundumleuchte,
die sich an der Decke dreht. Auf der Weltkarte an der Wand im
Bereich Europe flackert nervös ein rotes Licht.
Agent Smith schnellt zu seinem Terminal rüber und beginnt hektisch
die Tastatur zu bearbeiten. ”Was ist los, Jim???” Der Special Agent
war aufgestanden und stand jetzt hinter ihm.
“Warte, John! Und stell den verdammten Alarm ab!” John geht zu
seinem Terminal und tippt ALT+F4, der Alarm verstummt, nur noch die
rote Rundumleuchte taucht den Raum in ein gespenstisches Licht.
“Subjekt: Jenner, Peter. Musikmanager.” sagt Agent Smith, ohne von
seinem Terminal aufzuschauen. “Er hat eben grad ÖFFENTLICH gesagt, daß
die Jagd auf Filesharer sinnlos wäre!!”
“Ruhig, Jim, wahrscheinlich nur ein kleines Licht, das eh keiner ernst
nimmt.”
“Nein, John! Der hat sogar schon Pink Floyd gemanaged!”
“WO JIM?” Leichte Panik schwingt in der Stimme des Special Agents.
“Berlin, Deutschland. Popkomm Messe!”
“MEIN GOTT!” Special Agent Smith lässt sich rückwärts in seinen Stuhl
fallen und ist kreidebleich geworden. “Weiß der nicht, was er da
anrichtet?? Haben wir ein Team in der Nähe?”
Agent Smith tippt ein paar Befehle in sein Terminal. “Negativ! Wir
haben zur Zeit ein mobiles Team in Stockholm. Übergabe von
Bestechungsgeldern, damit der große Torrent-Tracker da dichtgemacht
wird… Aber das schaffen die nie, auch nicht mit dem Jet!”
“Egal, die sollen ihre Ärsche bewegen! Du weißt selber, wie
ansteckend diese Idee ist, wenn sie erstmal im Umlauf i…”
“John! Es ist zu spät! Es wurde schon veröffentlicht: heise.de ,
Heise Verlag, Deutschland”
Der Special Agent greif zitternd zum Telefon. “Ich informiere jetzt
die Division..”
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Hier noch der direkte Link zum Thread im Heise-Forum:
Nochmals danke!


