Avatar of SeveQ

von SeveQ

Iiiieh, nass…

Januar 24, 2012 in Kleine Erlebnisse von SeveQ

Zur Miete wohnen hat durchaus seine Vorteile. Man muss sich – einen gutmütigen Vermieter vorausgesetzt – um nix kümmern, was mit der Bausubstanz zutun hat. Und das ist viel bei einem Altbau. Bei einem schlechten Vermieter hat man wahrscheinlich Rennerei bis hin zu Mietminderung oder Auszug. Aber wir haben einen gutmütigen Vermieter. Zum Glück. Denn wir haben auch eine nasse Wand. Ausgerechnet in dem Raum, in dem wir uns am häufigsten aufhalten – im Arbeitszimmer.

Nasse Wände sind ekelig. Gerade aus Rigips, Putz und Raufasertapete. Sie sind nass, sie müffeln und sie sind… naja… nass. Ach und sie müffeln. Und irgendwann fangen sie auch an zu schimmeln.

Glücklicherweise ist neben dem nassen Fleck eine Klappe zur Abseite (Kniestock, wie auch immer man das nennen will). Da konnte man, also der Handwerker des Vermieters, mal gucken, wieso die Wand nass ist. Und siehe da, nach einiger Gewalteinwirkung auf die über die Jahre zugewarzte Klappe zur Abseite öffnete sich jene und er, also besagter Handwerker, förderte ‘nen guten Kubikmeter patschnasse Glaswolle zutage. Die lag die ganze Zeit so nass von der anderen Seite an der Wand, und die Wand siffte immer mehr durch.

Jetzt sind wir um einen Kubikmeter nasser Glaswolle und einem halben Quadratmeter nasser Tapete ärmer, aber um eine Erfahrung und eine hoffentlich nun trocknende Wand reicher. Wo das Wasser her kam, das wissen wir immer noch nicht. Aber es scheint, dass es vom Veluxfenster darüber kommt, denn der nasse Streifen ist genau darunter. Wird wohl mal Zeit für ‘ne umfangreichere Reparatur. Aber muss das ausgerechnet in unserem Arbeitszimmer sein? Wie ungünstig… und ekelig.

Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

Merke: nie wieder einen USB Filter Treiber installieren

Mai 21, 2010 in Computer, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Vor einiger Zeit hatte ich mal ein Problem mit Windows Vista 64bit, TrueCrypt und libusb. Das äußerte sich darin, dass ich Mouse und Tastatur nicht mehr verwenden konnte. Ärgerlich, da mir dadurch kein Zugriff auf meinen PC möglich war. Hinzu kam, dass ich Windows auch nicht einfach per Recovery-CD reparieren konnte, weil die Systempartition mit TrueCrypt verschlüsselt war. Es blieb mir also nichts weiter übrig, die Systempartition mit Hilfe einer TrueCrypt Recovery-CD zu entschlüsseln und das System danach per Windows Recovery-CD zu reparieren. Die Aktion hat mich damals ein ganzes Wochenende gekostet.

Vorgestern hatte ich es mal wieder geschafft. Es war wieder einmal soweit. Mein USB Stack war verhunzt, weil ich es mal wieder nicht lassen konnte. Diesmal war’s aber nicht libusb, sondern USB Spy, und auch nicht Windows Vista 64bit, sondern Windows 7 mit genau so vielen Bits.

USB Spy ist ein Programm, mit dem man auf dem USB herumschnüffeln können soll. Nach erfolgter Installation und Reboot ließ sich mein PC jedoch nicht mehr bedienen. Glück im Unglück: diesmal war die Systempartition nicht verschlüsselt. Ein Entschlüsseln war also nicht notwendig und ich konnte gleich mit der Reparatur des Systems anfangen.

Doch was tun? Erster Versuch, einen Wiederherstellungspunkt finden. Leider war keiner von vor der Installation von USB Spy vorhanden. Also keinen Erfolg damit. Die automatische Reparatur half auch nicht weiter. Es blieb mir also nur übrig, manuell Hand an das System zu legen. Also regedit gestartet, HKEY_LOCAL_MACHINE ausgewählt, den zugehörigen Hive geladen und alles, was in irgendeiner Weise mit USB Spy zutun hatte, rausgelöscht. Und siehe da: nach einem neuerlichen Reboot ließ sich mein System wieder bedienen.

Was lerne ich daraus? Nie wieder installiere ich ein Programm, das einen Filter Treiber in den USB Stack einklinkt. Hat man nur Ärger mit.

Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

Familie… fuck, yeah!

April 13, 2010 in Familie, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Familie…

wieso ist das immer so scheiße kompliziert? Wieso sind die meisten Menschen nicht in der Lage, offen über ihre Gefühle zu reden?

Kurzer Abriss: Schwägerin ist ein paar Tage seltener Gast. Schatzi ist reichlich angepisst, weil sie sich von ihrer Familie übergangen und hinten angestellt fühlt. Verständlich. Sie ist quasi kaum noch existent, wenn ihre Schwester mal zu Besuch kommt. Ihre andere Schwester drängt sich allein schon durch ihren Charakter in den Vordergrund, aber Schatzi ist nicht so. Sie ist eher zurückhaltend dann. Die Familie geht während des Aufenthalts ihrer Schwester kein Stück auf Schatzi ein, weil sie sie mal wieder ob ihrer aus dieser beschissenen Situation resultierenden Laune gefressen haben. Abstrakter gesagt: A (Schatzi) spricht nicht mit B (Familie), weil B nicht mit A spricht und B spricht nicht mit A, weil A nicht mit B spricht. Und C (ich)… ja… C sitzt zwischen den Stühlen. Jippie! Sehr bequem hier unten. :(

Ich hab mich erdreistet, das Thema anzusprechen. Tut mir Leid, bin so erzogen, dass ich sage, wenn mir was nicht passt. Ende vom Lied: Familie ist jetzt auch von mir angepisst, weil hier anscheinend keiner damit klar kommt, wenn ihm jemand die Meinung sagt. Da Schatzi nicht mit der Sprache rauskommt (bei der Reaktion der Familie auf meine eigene Wortmeldung auch kein Wunder: völliges Unverständnis, Wut, Ärger, Mauerei, Flucht [Schwiegermutter: “Nee, nee, nicht das schon wieder!” *raum-wechsel*, *tür-schließ*], absolut Alarmstufe Rot, sinngemäß: “Jetzt geht das schon wieder los, lass mich in Ruhe damit!”), muss ich das tun. Sonst bleibt’s unausgesprochen, fördert Magengeschwüre und irgendwann überlaufende Fässer. Ich kann das gar nicht leiden, darum mach ich den Mund auf. Da ich aber nur das an Argumentation rüber bringen kann, was Schatzi zumindest mir offenbart, entsteht eine Art Stille-Post-Effekt mit gehenktem Nachrichtenüberbringer (danke auch).

Man kotzt mich das an. Aber was soll ich machen?! Ich kann’s nicht ertragen, wenn derartige Baustellen offen bleiben. Ich kann’s nicht ertragen, wenn Familienmitglieder nicht miteinander reden. Ich ertrage es nicht und ich verstehe es nicht. Es geht mir gegen den Strich. Es steht mir bis unter die Schädeldecke.

Gerade die Reaktionen Mauern und Flüchten kann ich so absolut gar nicht leiden. Jemand versucht zu erklären, wieso es ihm (bzw. jemand anderem) nicht gut geht und als Reaktion kommt sowas wie “Lass mich in Ruhe damit” (unausgesprochen, aber was ist Flucht anderes)? Was soll der Scheiß? Ich bin jedenfalls nicht sehr verwundert, dass Schatzi sich lieber zurückzieht, anstatt sich zu öffnen. Letzteres würde und wurde bisher, das zeigt meine eigene Erfahrung hier, nur als lächerlich abgetan, nicht wirklich ernst genommen und mit Gegenargumenten totgeredet.

Wie fühle ich mich dabei? Machtlos. Der Prügelknopf, der den Unmut beider Seiten ausbaden darf. Und mit diesem Unmut im Bauch gehe ich jetzt ins Bett.

Familie… manchmal echt zum Kotzen.

Gute Nacht!

Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

Winter vs. Gemüt und Unmut im Parkhaus

Januar 2, 2010 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Autofahren bei dem Wetter macht keinen Spaß. Es schneit wie nix gutes und die Straßen sind glatt wie Baby-Arsch. Nicht dass mir das etwas ausmachen würde. Im Gegenteil. Ich hab damit absolut keine Probleme. Bin ich allein unterwegs, weit und breit kein anderer Verkehrsteilnehmer, hab ich sogar mächtig Spaß! Mir macht es nur keinen Spaß, auf der Landstraße mit 30 (!!!) hinter einem ängstlichen Wolldeckenträger herzuzuckeln.

Leute, wenn ihr Angst habt, bei dem Wetter autozufahren, dann bleibt gefälligst zuhause! Der Witterung angemessen fahren heißt nicht, das Auto im 1. Gang im Standgas rollen zu lassen. Im Gegenteil! Ihr gefährdet damit euch selbst und nachfolgenden Verkehr, der nicht so ängstlich ist. Ihr nötigt nachfolgenden Verkehr dadurch zu gefährlichen Überholmanövern. Denn man kann bei dem Wetter durchaus trotzdem etwas zügiger fahren. Kurz gesagt: bleibt zuhause, ihr behindert den Verkehr!

So. Das war Ärgernis Nummer 1 heute. Nummer 2 sind ARs (Arschloch-Rentner) in fetten 7er BMWs, die sich in Parkhäusern kackendreist auf Behindertenparkplätze stellen. Schade, dass man in Deutschland nicht einfach so jemandem die Fresse polieren darf. Verdient hätte er das. Sein ganzes Auftreten sagt: “Ey, ich hab eine Monatsrente, das verdienst du in 10 Jahren nicht – ich darf auch auf Behindertenparkplätzen stehen, wenn ich Lust hab. Die paar Mücken für’s Ticket zahl ich aus der Porto-Kasse.” Wichser! Ich bin für einkommenabhängige Bußgelder. Mal eben 20.000 Euro für 10 Minuten Behindertenparkplatz dicht machen. Das muss richtig weh tun! So als hätte ich ihm wirklich die Fresse poliert.

So. Das war Ärgernis Nummer 2. Dampfablassen beendet.

Kleine Verwunderung noch: ist morgen Weihnachten? Saturn platzte aus allen Nähten. Warum müssen die ausgerechnet heute neue Kassiererinnen einarbeiten, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben? Kasse 8, geschätzte ca. 20 Leute vor mir. Nach 10 Minuten warten ohne auch nur einen einzigen Millimeter voran zu kommen (es stand immer noch der selbe Kunde ganz vorn und harrte seiner Abfertigung) wechselte ich zur Kasse 7, die in der selben Zeit die 20 Kunden

Erm, da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen und mir die Hälfte des Absatzes geklaut. Hab ich bis eben gar nicht gemerkt… Naja, egal.

 

Frohes neues Jahr!

Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

Metronom vs. DB

Oktober 8, 2009 in Kleine Erlebnisse von SeveQ

Ich fahre momentan täglich mit dem Metronom zur Uni und zurück und muss sagen, dass es sich damit wesentlich angenehmer fährt als seinerzeit mit der Deutschen Bahn.

Schlüsselerlebnis heute: Der Zug legt auf freier Strecke eine Vollbremsung hin. Statt einer der von der DB gewohnten Durchsagen a’la “Die Weiterfahrt verzögert sich auf unbestimmte Zeit, vielen Dank für Ihr Verständnis” (auch wenn ich für nichts eigentlich gar kein Verständnis habe), kam vom Zugführer des Metronom die Wortmeldung (etwa): “Sehr geehrte Fahrgäste, unser Zug hat leider aufgrund eines technischen Defekts eine Zwangsbremsung durchgeführt. Ich versuche das Problem gerade zu beheben und bitte um ein wenig Geduld. Vielen Dank!”

So lob ich mir das. Informativ und menschlich, nicht kalt, unpräzise und steril.

@Metronom-Teams: weiter so!

Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

Böse Idee – LibUSB vs. TrueCrypt & Vista64

September 22, 2009 in Computer, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Uahh, das hat mich das Wochenende gekostet.

Ich besitze eine PS3. Die hat bekanntlich die schönen handlichen SixAxis Controller. Jene sind mit ein paar Handgriffen auch für den Betrieb am PC geeignet. Allerdings nur unter ganz bestimmten Umständen, die herzustellen mir leider nicht möglich war.

Um nun diesen Controller am PC in Betrieb zu nehmen, ist es erforderlich, den LibUSB Treiber zu installieren. Diesen gibt es inzwischen auch für Vista 64. Die Installation ist im Grunde kein Problem, wenn man sich ein wenig mit der Materie auskennt.

Die Deinstallation hingegen schon. Denn in einigen Fällen, so auch bei mir, schafft es LibUSB, den kompletten USB Stack zu deaktivieren. Das führt natürlich dazu, dass Maus und Tastatur nicht mehr funktionieren. Man hat also keinerlei Möglichkeit mehr, den PC zu bedienen.

Ein Versuch, dies über die Fernwartungskonsole (Remote Desktop) zu umgehen, schlug fehl, weil aus mir unerfindlichen Gründen auch der Netzwerk-Adapter deaktiviert wurde. Also war überhaupt kein Herankommen mehr an das System.

Es hilft in solch einem Fall nur die Systemwiederherstellung über die Vista Installations-CD oder die Neuinstallation. Dieses Vorhaben machte mir allerdings meine TrueCrypt-Verschlüsselung zunichte, da die Vista Installations-CD natürlich nur unverschlüsselte Betriebssysteme erkennt und reparieren kann. Logisch. Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Systemplatte von sage und schreibe 1TB über die TrueCrypt Recovery-CD zu entschlüsseln. Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit von ca. 6MB/sec. Hochgerechnet auf ca. 990MB waren das schlussendlich knapp 48 Stunden für die Entschlüsselung.

Nach diesen 48h Entschlüsselung war die Reparatur des Betriebssystems allerdings ein Kinderspiel.

Fazit:

  1. Finger weg von LibUSB; oder eine PS/2 Maus/Tastatur zur Hand haben
  2. Unbedingt für intakte Systemwiederherstellungspunkte VOR der Installation von LibUSB sorgen!
  3. TrueCrypt Entschlüsselung über Recovery-CD dauert sehr lange
  4. Im Grunde genommen müsste es eine Vista Recovery/Maintenance-CD geben, die auch Systeme auf TrueCrypt verschlüsselten Systemplatten reparieren kann. Sollte es möglich sein, dass man die Recovery-CD von Vista dahingehend tweakt?
Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

Kunstparker

Mai 27, 2009 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse, Kunstparker von SeveQ

Ich frage mich manchmal echt, was sich manche Autofahrer so beim Einparken denken. Nein, eigentlich frage ich mich das nicht, denn wie kann man nach etwas fragen, was nicht vorhanden ist? Heute auf dem Parkplatz eines Bekleidungsgeschäftes. Beknackter kann man nicht parken. Es kam keiner mehr auf regulärem Wege herunter von dem Parkplatz. Auf den Fotos mag es noch nach genug Platz ausschauen, aber in der Realität hat da nicht einmal unser Smart hindurch gepasst.

DSC00008 DSC00009x

Man beachte vor allem, wieviel Platz nach vorn noch vorhanden war. Wie bescheuert muss man eigentlich sein?

DSC00012x DSC00013

Es waren schon diverse Leute da, die sich darüber aufgeregt haben. Eine Dame hatte auch schon die Polizei informiert. Es war einfach kein Durchkommen. Man musste den Weg, den man reingefahren ist wieder zurück. Schlecht, wenn hinter einem noch andere Autos stehen und darauf warten, dass man weiter fährt…

Das ganze von oben, so schaut’s aus, als wäre da genug Platz. War’s aber definitiv nicht.

DSC00014x

Wie dem auch sei…

Nachdenken scheint für manche Menschen absolut unmöglich zu sein.

Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

32B Passat angekurbelt

März 29, 2009 in Kleine Erlebnisse, Motorsport, Wir von SeveQ

Ich hab gestern ‘n Fahrsicherheitstraining absolviert. Eigens dafür hab ich mit ‘nem Kumpel mal die Höhle vorgestern mal angekurbelt. Zündschloss gewechselt, Anlasser gewechselt, Batterie eingesetzt, Öl aufgefüllt, bissl Starterpilot (Bremsenreiniger) und die Kiste läuft. Anfangs wie’n Sack Nüsse, aber nach einigen Versuchen dann einigermaßen rund.

Kurzzeitkennzeichen besorgt und los ging’s.

Gestern nun der Benchmark auf’m Übungsgelände, nachdem ich am getrigen Morgen erstmal ca. 10 Minuten gebraucht habe, die Kiste überhaupt zum Laufen zu kriegen. Slalom überlebt, Die Kiste wurde dann nach dem Slalom “aus’m Verkehr gezogen” (musste mir ‘n anderes Auto suchen), weil sie den ganzen Übungsplatz vollgeölt hat. Der Tropfen, der das Fass quasi zum Überlaufen brachte, war dann aber das linke Scheinwerferglas, das sich beim letzten Slalomlauf gen Pampa verabschiedete. Ich hörte es nur geräuschvoll klirren neben mir und sah die Scherben fliegen. Naja, “Klarglas” sieht an der Kiste auch nicht verkehrt aus. Die Lacher hatte ich jedenfalls auf meiner Seite. Naja, wer so alte Autos durch den Verkehr bewegt, der muss mit Spott rechnen. Glücklicherweise ist mir das nicht im Straßenverkehr passiert.

Nach dem Training dann der zweite unglückliche Versuch, die Kiste zu starten. Wieder 10 Minuten Anlaufzeit, aber letztenendes lief er dann wieder. Ich schätze, es ist die Spritpumpe, die da nicht sofort ausreichend Druck liefert. Mal ausprobieren, ob es was bringt, nachher, wenn er wieder weg soll, die Zündung ‘n paar Minuten vorher anzuwerfen, damit die Pumpe Druck aufbauen kann. Schauen wir mal.

Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

Nu fahnse ma nich wie’n Rüpel!

Oktober 27, 2008 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse, Sicherheit von SeveQ

Man braucht gar nicht auf die Autobahn, um Verkehrslegasthenikern zu begegnen. Da reicht eine Fahrt von ca. 100m völlig aus (es waren insgesamt weit mehr; nicht daß hier jemand denkt, ich führe eine Gesamtstrecke von 100m mit dem Auto).

Unsere Straße ist eine Nebenstraße. Eine Sackgasse. Trotzdem geht von dieser Straße noch eine weitere Straße ab, ebenfalls eine Sackgasse. Genauer gesagt, ein verkehrsberuhigter Bereich mit abgesenktem Bordstein, eine “Spielstraße”.

Ich machte mich vorhin auf den Weg den Vater meiner Freundin zur Arbeit zu fahren, weil ich den Wagen brauchte, da prescht vor mir einer aus besagter Nebenstraße heraus – laut Kennzeichen ein Anwohner, schätzungsweise 40 Jahre alt -, ohne zu schauen. Ich hab natürlich gehupt, wie es sich in so einer Gefahrensituation gehört, um ihn auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Da hält er vor mir an (mich am Weiterfahren hindernd), steigt aus, kommt an meine Tür und meint, er hätte Vorfahrt gehabt, da sei ganz klar Rechts-Vor-Links. Ich meinte daraufhin, nix da, da sei ein abgesenkter Kantstein, er hätte dort definitiv keine Vorfahrt. Doch doch, da wäre Rechts-Vor-Links. Ein Radfahrer, der die Situation gesehen hat, widersprach ihm auch, dort sei kein Rechts-Vor-Links, aber er war nicht von seiner Meinung abzubringen. Seine letzten Worte zu mir waren irgendwas wie, ich solle mal nicht so “wie ein Rüpel” hier herumfahren, und dann fuhr er weg.

Ich hoffe, ich seh den Schnulli nochmal wieder, daß ich ihn auf sein grob fahrlässiges Fehlverhalten an der Stelle aufmerksam machen kann, bevor er da noch jemandem schadet. Oder an anderer Stelle in solch einer Situation.

Mann, ich frag mich manchmal echt, wo mache Leute ihren Führerschein her haben.

Da steht’s, da steht’s, Kollege: Häufiges Fehlverhalten in verkehrsberuhigten Bereichen (Spielstraßen) Und zum Mitschreiben: Am Ende eines solchen Bereichs gilt §10 StVO.

Share

Avatar of SeveQ

von SeveQ

Bunter Umzug

Juli 24, 2008 in Computer, Fundstücke, Kleine Erlebnisse, Öffentlichkeit, Uncategorized von SeveQ

Harr, eben hat die Post geklingelt. Nun ist es soweit. Mein neues Mainboard ist da: ein ASUS P5Q Pro.

Da ich von Natur aus ein fauler Mensch bin, hab ich keinen Bock auf eine Neuinstallation meines Vista Ultimate 32. Also hab ich mich im Web umgelesen und erstaunlicherweise sogar etwas über einen Umzug des gehassliebten Betriebssystems aus dem Hause Microsoft gefunden. Es heißt, eine Vorinstallation des PnP-IDE/SATA Treibers genügt, um das System nach dem Umzug erfolgreich zu booten.

Mal ausprobieren…

*Zeit vergeht*

Hat sogar geklappt! Ich bin begeistert! Nach ein paar Neustarts, ein paar neuinstallierten Treibern (Grafikkarte) und einer erneuten Aktivierung steht Vista mit neuem Board wieder auf stabilen Füßen.

Ich weiß nicht, ob die Vorinstallation des Treibers für den SATA Controller überhaupt notwendig war, da ja beide Boards Intel-Chipsätze tragen (P965 und P45), aber ich hab’s vorsichtshalber gemacht, soweit es eben möglich war – erforderliche Dateien ins Treiber-Verzeichnis kopiert – ob’s was gebracht hat… keine Ahnung. Jedenfalls läuft mein Vista absolut sauber wie vor dem Umzug.

Fazit: ein Umzug vom ASUS P5B zum ASUS P5Q Pro ist für Windows Vista kein größeres Problem.

Share

 

You need to log in to vote

The blog owner requires users to be logged in to be able to vote for this post.

Alternatively, if you do not have an account yet you can create one here.

Powered by Vote It Up

SEO Powered by Platinum SEO from Techblissonline