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Schweinegrippe – Täuschung, Panikmache, Geldscheffelei?

Januar 7, 2010 in Die Welt, Politik, Sicherheit von Mall.dond

Es ist ruhig geworden um die Schweinegrippe. Neue Fälle müssen nicht gemeldet werden und von Menschen die daran tatsächlich sterben hört man auch nichts mehr. Komisch wo doch diese erste Pandemie des neuen Jahrtausends so schlimm sein sollte. Von Beginn an wurde Panik gemacht, schon als es in Mexiko losging.

Dann, als die ersten Fälle in Deutschland auftraten und gar die ersten Toten bekannt wurden, brach der Hype erst richtig aus. In Hamburg liefen plötzlich tatsächlich erste Menschen mit Mundschutz rum. Nicht das es ihnen was gebracht hätte, denn ihre Hände hielten sich ungeschützt an den Haltestangen in den Bussen fest.

Als nächstes kam die Impfung. Keiner weiß welche Nebenwirkungen sie hat aber nach Möglichkeit sollte sie jeder machen lassen. Dafür wurden Millionen ausgegeben. Die gingen dann an die Pharmafirmen, die sich die Hände gerieben haben dürften. Als dann jedoch kaum jemand eine Impfung über sich ergehen ließ, waren die Nachrichten plötzlich voll von “Wieder mehr Fälle von Schweinegrippe” oder ähnlichen Titeln. Dadurch wurden die Impfdosen dann doch noch den Ärzten aus den Händen gerissen. Und wozu das alles? Weil kaum jemand ernsthaft krank war? Weil die Lebensgefahr so hoch war?
Tatsache ist immerhin, dass jedes Jahr allein in Deutschland 20.000 Menschen an der normalen Influenza sterben. Das sind soweit ich weiß mehr als weltweit an der Schweinegrippe gestorben sind.  Die meisten Krankheitsverläufe waren so harmlos, dass es fast einer Erkältung glich.

Wer hat also ein Interesse daran? Meine Meinung: Die Pharmafirmen. Das war insgesamt eine Machtdemonstration die weltweit erfolgte: “Bezahlt uns, oder sterbt” um es etwas überzeichnet darzustellen. Die Frucht der Panik ging auf. Impfdosen wurden zu Millionen verkauft. Das Problem unserer Regierung: Die Impfdosen wurden nicht verbraucht, weil kaum jemand sich impfen ließ. Also wurden die Medien nochmal angestachelt ein bisschen Panik zu verbreiten. Dann stimmt’s auch wieder mit der Abgabe der Impfdosen.

Ich glaube die Schweinegrippe könnte schon jahrelang existieren, wurde nur noch nicht erkannt, weil nicht danach gesucht wurde und weil der Krankheitsverlauf der normalen Grippe ähnelt. Tote wurden als normale Grippetote gewertet. Als das Virus dann erkannt wurde, konnte auch danach gesucht werden. So ist natürlich die Verbreitung plötzlich sehr drastisch angestiegen. Das ist natürlich Spekulation, aber möglich wäre es.

So sind ein paar Firmen um ein paar Milliönchen reicher.

Der Dumme ist wie immer der Steuerzahler bzw. kleine Bürger.

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Fanboy, aber nicht uneingeschränkt…

Dezember 8, 2009 in Die Welt, Öffentlichkeit, Politik, Web von SeveQ

Also ich finde ja gut, was Microsoft momentan so an Software auf den Markt wirft. Das hat alles irgendwie doch Hand und Fuß. Windows 7 ist klasse geworden, das .NET Framework sucht meines Erachtens seinesgleichen vergeblich, Silverlight ist in meinen Augen das bessere Flash und an der Office Suite führt für vernünftiges Arbeiten mit Dokumenten, Daten und Briefen auch kaum ein Weg so wirklich dran vorbei. Open Office, okay, hab ich mir lange nicht angesehen. Aber am Markt etabliert hat sich nun mal die Software aus Redmond. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Aber!

Ich als MS-Produkte-Fanboy distanziere mich entschieden von der Darstellung, das Internet sei ein einziger Hort von Kriminellen, die sich nicht an Recht und Gesetz hielten.

Natürlich gibt es im Web kriminelle Subjekte, wie auch im richtigen Leben. Das liegt einfach in der Natur der Sache: das Internet wird fast ausschließlich von Menschen genutzt und es gehört zur Natur des Menschen, dass seine Handlungsbandbreite auch immer kriminelle Handlungen beinhalten wird. Das wird immer und überall so sein, wo viele Menschen agieren. Daran kann man nichts (!) ändern. Gesetze helfen vielleicht, Auswüchse einzudämmen, aber verhindern werden sie sie niemals. Leider beinhaltet die Natur des Menschen auch, dass es beratungsresistente und erkenntnisimmune Individuen gibt, die ihre eigene Art nicht verstehen und nicht akzeptieren wollen, dass der Kampf gegen Kriminalität ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Regeln sind gut, daran zweifle ich nicht. Zu viele Regeln bewirken aber genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich bewirken sollen und schaden letztendlich nur noch der gesellschaftlichen Entwicklung. Das Patent- und das Urheberrecht zum Beispiel verlangsamen massiv den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt, weil jede Erfindung, jede Entdeckung erst einmal auf ihre rechtliche Unantastbarkeit überprüft werden müsste. Da dies unmöglich ist, laufen immer wieder Wissenschaftler und Erfinder in die Abmahnfalle von Patenttrollen. Auf der anderen Seite begünstigen derartige Regeln sogar kriminelle Machenschaften anderer Art: dem Ausschlachten von teils sogar versehentlichen und unbewussten Rechteverletzungen Dritter in Form von Abmahnungen in utopischer Höhe. Dieser Abmahnwahnsinn ist nur durch ein überaltertes Urheberrecht überhaupt erst möglich. Und eigenartigerweise trifft es (fast) immer nur den kleinen Mann. Das Urheberrecht in der heutigen Form schützt keine Existenzen, es vernichtet sie.

Vielleicht ist das alles aber auch gewollt. Dass das Internet Teilen der Regierungen vieler Länder ein Dorn im Auge ist, ist nur zu verständlich, denn das Internet kostet sie Macht, die es auf der anderen Seite den Menschen am unteren Ende der Macht-Leiter wieder gibt. Es fördert den demokratischen Gedanken, es fördert Basisdemokratie und untergräbt die Autorität der etablierten Mächte und Eliten. Kein Wunder, dass man das irgendwie unterbinden und regulieren muss und will, wenn man es irgendwie kann. Auch das ist leider ein Teil unserer Natur: Machtgier. Vielleicht ist das Abmahnwesen ein gutes System, um unliebsame (staatskritische) Subjekte auf einfache Weise beiseite zu räumen. Ein Staatsfeind wird nicht mehr körperlich liquidiert, sondern existenziell (Abmahnung) und gesellschaftlich (Pädophilie). Ist viel einfacher und viel effektiver.

Leider gibt es nun auch solche, die aus Profitgier andere in ihrer Machtgier unterstützen. Peinliche Aktion, liebe “Microsoft-Deutschländer”. Peinliche Aktion, wirklich!

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von SeveQ

Komplexität als Schild

September 22, 2009 in Die Welt von SeveQ

Oft erinnere ich mich dieser Tage an Zitate wie “Das war eines der finstersten Kapitel unserer Geschichte” (frei übernommen aus “Star Trek: TNG”)oder ähnliches. Damit sind fiktive oder reale Perioden der Geschichte gemeint, die finsterer kaum sein könnten. Darunter das Mittelalter mit seiner Hexenverbrennung und der Inquisition, die Zeit des 3. Reiches und derlei fiese “Kapitel unserer Geschichte”.

Ich frage mich dann, wie wird die heutige Zeit eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen? Wie wird man darüber berichten? Über die Nazis kann man sagen, sie waren böse, weil sie Juden verbrannt und vergast haben. Über die Inquisition kann man sagen, sie waren böse, weil sie Hexen verbrannt und Unschuldige gefoltert und auf die unmenschlichsten Arten hingerichtet haben, die der menschlichen Fantasie entspringen mochten.

Aber wie spricht man eines Tages über die bösen Menschen von heute? Über Mafia-Bosse, die wegen Geld und Macht über Leichen gehen. Über Manager, die wegen Geld und Macht (existenziell betrachtet) über Leichen gehen. Über Politiker und Lobbyisten, die mit Panikmache, Propaganda und False-Flag Operationen im eigenen Stall ihre finsteren Träume von totaler Überwachung und Knebelung der Gesellschaft in die Tat umsetzen. Um ihre Macht zu festigen, ihr Geld zu sichern und ihre Gier zu befriedigen, melken sie gerade die, denen es ohnehin schon schlecht geht, noch weiter, bis auch der letzte Lebenstropfen aus ihnen heraus gepresst wurde. Wie wird man eines Tages über heute berichten?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Zeit heute in einem Satz wie “Die waren böse, weil…” zusammen fassen kann. Die Welt ist heute so komplex, dass sie ein einzelner nicht zu erfassen imstande ist. Es gibt nicht eine einzelne Gruppe, die man einst als Wurzel allen Übels wird ansehen können. Es gibt nicht “nur” die Nazis. Es gibt nicht “nur” die Inquisition. Es gibt Kapitalisten, Kommunisten, Lobbyisten, Islamisten, andere Terroristen, Konsumenten, Politiker, religiöse Spinner, Sekten, Schmarotzer, Großkonzerne, Mafia-Familien (die inzwischen auch nichts anderes mehr sind als Großkonzerne), Banken. Sie alle tragen auf die eine oder andere Weise durch ihr rücksichtsloses und gieriges Verhalten zum Leid des Menschen bei. Wer soll da noch durchsehen?

Oder ist es vielleicht so, dass auch schon zu Adolf Hitlers Zeiten nicht nur seine Nazis für das Leid der Menschen sorgten, sondern auch damals schon besagte Gruppierungen ihren Teil in der ganzen Welt dazu beitrugen? Gab es neben der Inquisition im Mittelalter auch so etwas wie die Mafia, Lobbygruppen, Sekten (kaum vorstellbar)? Sucht die Geschichte sich immer den einfachsten Sündenbock, um ein dunkles Kapitel zu beschreiben? Wer wird es dann sein, der für die heutige Zeit herhalten darf?

Der Mensch, der in 50 oder 100 oder 200 Jahren mal die Geschichtsbücher über die heutige Zeit verfassen darf, der tut mir jetzt schon Leid. Das wird eine Lebensaufgabe. Und auch die Schüler tun mir Leid, die dieses Kapitel der Geschichte eines Tages in der Schule behandeln müssen.

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