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Jungspunde

Februar 7, 2008 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Tze… Die Jugend. *kopfschüttel*

Es gibt da ja auf der Autobahn so’n (un-)schönes Phänomen, genannt “Linksspurschleicher”. So einen hatte ich heute mal wieder vor mir. Wie so oft. Nix besonderes mehr. Ärgert mich trotzdem. Allerdings hatte ich heute ausnahmsweise mal die Rennleitung hinter mir. Beide Bullen höchstens Anfang 20 (also eher noch Kälber). Ich dachte mir so, nun, machste mal Platz, lässte die Jungs mal vorbei, daß die sich diesen Penner vornehmen. Ich fahre rechts rüber, lass mich zurückfallen. Der fette Sack Verkehrsteilnehmer in seinem Benz (der Linksschleicher) bleibt weiterhin links, schleicht 120, blockiert alles… Dachte so, na, winken sie ihn raus, die Kameraden? *blink* “Bitte folgen!” *blink*

Nein!

Wen holen sie raus? Na? NA??? Das erratet ihr NIE!

Mich!

“Allgemeine Verkehrskontrolle”… super! Natürlich nix gefunden, die Jungs. Nur mein Kennzeichen soll ich mal sauber machen *Gelächter*. Aber mal auf dicke Hose machen. Der Linkspisser war natürlich weg.

Danke, Freunde und Helfer… Ich würd ja zum Lachen mal in den Keller gehen, aber wir haben keinen. Reine Schikane!

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Brems-nicht

Dezember 10, 2007 in Autofahrer und Verkehr, Sicherheit von SeveQ

Jeden Morgen das selbe Theater: Stau. Da macht man sich Gedanken, kommt ins Grübeln. Man hat ja Zeit, während man da so steht und drauf wartet, daß die Bremslichter des Vordermanns erlöschen und es weiter geht. “Bremslichter” ist ein gutes Stichwort.

Dazu muss ich etwas ausholen. Wie entsteht ein Stau? Meistens dadurch, daß die Kapazität der Straße nicht mehr ausreicht, die Massen an PKWs zu bewältigen, die dort pro Stunde und Entfernungseinheit entlang rollen. Es entstehen zäher werdende “Stop-&-Go”-Wellen, die sich bis zum kompletten Stillstand aufbauen können. Aber es gibt weitere Gründe, die Staus verursachen. Dynamische Gründe, die in erster Linie mit der Psyche und dem Verhalten der Autofahrer zutun haben.

Da ist der vorsichtige Familienvater, der sowieso schon seine Unsicherheiten hat. Er fährt (aus alter Gewohnheit) permanentin der linken Spur, maximal 140kmh und bremst heftig, sobald jemand vor ihm in seine Spur schert. Ist selten, kommt aber vor. Kann, aber muss kein Stauverstärker sein. Ist der Verkehr dicht genug, erzeugt er allerdings hinter sich eine Bremswelle, welche sich durch ähnliche Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmer noch verstärkt. Abhilfe schaffen da nur die, die einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Vordermann halten und sich bis zum letzten auf ihre Motorbremse verlassen. Das erfordert allerdings ein gewisses Gefühl für die Masse des Fahrzeugs, das leider nicht jeder besitzt, und eine gute Fähigkeit der Voraussicht im Verkehr.

Ein anderes Beispiel ist der immer in Eile befindliche Geschäftsmann, der ebenfalls permanent in der linken Spur, dort allerdings hauptsächlich im Kofferraum seines Vordermanns hängt. Fragt man ihn nach seinem Lieblingspedal (saublöde Umfrage), so wird er garantiert lügen und behaupten, dies sei das Gaspedal. In Wahrheit ist es das Bremspedal, was man auch am Abnutzungsgrad der Gummierung erkennen kann. Warum ist das so? Nun, durch den geringen Sicherheitsabstand zum Vordermann entsteht das Problem, daß man jede kleine Änderung der Geschwindigkeit desselbigen durch heftig wechselnde Betätigung von Gas und Bremse kompensieren muss. Das führt oftmals zu einem alle paar Sekunden aufleuchtenden Bremselicht und somit zu Irritation des nachfolgenden Verkehrs auch über große Distanz, da es auch am Stauende oft zu Bremsmanövern mit ähnlichen Lichteffekten kommt. Auf Distanz sieht dieser Kofferraumkriecher für wenige Sekundenbruchteile also aus, wie ein Stauende: wo gebremst wird, befindet sich eine Unterbrechung des Verkehrsflusses. Die meisten Autofahrer erkennen zwar kurze Zeit später ihren Irrtum, korrigieren ihn aber nicht mehr dadurch, daß sie ihren auf “Vorsicht” umgestellten Fahrstil wieder dem realen Verkehrsfluss anpassen. Sie behalten ihr vorsichtiges Vortasten bei (meist ohne in die rechte Spur zu wechseln) und sorgen so für eine Verlangsamung und somit eine Verzähung des Verkehrs.

Soviel zur Erklärung. Zurück zu meinen Gedankenspielen.

Frage: wie würde sich also ein Umdenken bei der Verwendung der Bremse auf den Verkehr auswirken? Gar nicht. Denn es wird kein “verkehrsglobales” Umdenken geben. Diese Hoffnung hab ich aufgegeben. So muss also theoretisch eine Technologie her, die dafür sorgt, daß zumindest die Wirkung dieses unmöglichen Umdenkens stattfindet.

Also: wie könnte eine Technologie wirken, damit das oben beschriebene Fehlverhalten (Fehlbremsen) einzelner keine Auswirkungen mehr auf den Verkehr hat? Wäre es nicht sinnvoll, ein Bremslicht zu entwickeln, das nur dann einsetzt, wenn wirklich gebremst, also verzögert wird? Gehe ich vom Gas, nutze die Motorbremse, hat das auch nicht den Effekt, daß sofort das Bremslicht anspringt. Tippe ich hingegen das Bremspedal leicht an, ohne wirklich zu verzögern, leuchten sofort die Warnleuchten am Heck meines Fahrzeugs auf. In meinen Augen ein verkehrtes Verhalten.

Ich halte ein Bremslicht für verkehrstechnisch vorteilhaft, das mit einem Beschleunigungssensor gekoppelt erst dann einsetzt, wenn die Verzögerung des Fahrzeugs die Verzögerungswirkung der Motorbremse im aktuellen Gang übertrifft. Bei einer Gefahrenbremsung würde das Bremslicht natürlich sofort aufleuchten, da die Verzögerung und die Reaktion des Sensors dabei sofort eintritt. Beim Rückwärtsfahren wird kein Bremslicht benötigt. Diesbezüglich habe ich also keine Sicherheitsbedenken. Sollte es dennoch zu einem verspäteten Schalten des Bremslichts kommen, so wäre die Kopplung mit Bremswarnsystemen denkbar, die durch ein schnelles Abheben des Fußes vom Gaspedal (Reaktion des Fahrers auf eine Gefahrensituation) das Bremslicht wiederum frühzeitig aktivieren.

Gegenfrage: Was muss hingegen passieren, wenn sich ein Fahrzeug am Stauende im Stillstand befindet? Neben einem Aktivieren der Warnblinker (aktiv durch den Fahrer, wird so schon praktiziert) müssen sich die Bremslichter im Stand oder unterhalb einer bestimmten Geschwindigkeit “normal” verhalten, also schalten, sobald der Fahrer das Bremspedal betätigt.

Mit dieser Technik könnte die Entstehung von “Stop-&-Go”-Wellen meiner Meinung nach dramatisch reduziert werden, da “Fehlalarme” der Signalbeleuchtung und damit Irritation des nachfolgenden Verkehrs vermieden werden.

 

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Mitte links

August 24, 2007 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Nein, keine Politik diesmal. Mal wieder Autobahn.

Liebe jungen und alten Autofahrer,

es gibt ein paar Dinge bezüglich des Fahrens auf deutschen Autobahnen, über die ich euch aufklären möchte, da ihr sie offenbar noch nicht begriffen habt:

  1. Wir haben in Deutschland ein Rechtsfahrgebot. Das bedeutet nicht, daß alle, die rechts fahren auf irgendwas bei eBay geboten haben, sondern, daß alle, sofern möglich, die äußerst rechte der vorhandenen Fahrspuren nutzen müssen. Sofern möglich heißt, laut einem Beschluss des OLG Celle vom 6.07.1982 [Link: OLG Celle, Beschluß vom 6.7.1982 (1 Ss OWi 262/82)]: wenn man in der Lücke zwischen zwei Fahrzeugen in der rechten Spur mindestens 20 Sekunden bei gleichbleibender Geschwindigkeit verweilen kann, MUSS man in diese Spur wechseln. Man darf nicht, man MUSS. Das Linksverweilen ist ein Verstoß gegen §2 (1) StVO. Somit steht es euch nicht zu, die linke Spur zu blockieren, weil ihr der Meinung seid, es lohne sich nicht rechts herüber zu fahren.
  2. Wenn jemand von hinten mit höherer Geschwindigkeit herangefahren kommt und mit Lichtzeichen (Lichthupe) darauf aufmerksam macht, er möchte gerne überholen, dann soll dies als kleiner Hinweis darauf zu verstehen sein, daß ihr entweder schneller fahren oder Platz schaffen sollt. Ist kein ausreichender Platz vorhanden und gibt euer Hintermann trotzdem wild Lichtzeichen, dann ist er ein Arschloch. Ist aber genug Platz vorhanden, habt ihr nach §2 (1) StVO die Pflicht, diesen zu nutzen. Die Lichthupe ist nicht als Nötigung zu deuten, solange der Sicherheitsabstand eingehalten und sie nicht mehrfach aggressiv und in Kombination mit dem Blinker links zum Einsatz kommt.
  3. Aggressives und unmotiviertes Ausbremsen anderer Verkehrsteilnehmer hingegen IST DEFINITIV Nötigung, somit eine Straftat und kann zur Anzeige gebracht werden. Da bringt es auch nichts, den Hintermann, der da mit Lichthupe angeschossen kam, zu notieren (während der Fahrt sowieso nicht okay, ihr sollt euch auf die Straße konzentrieren) und anzuzeigen. Da steht nämlich Aussage gegen Aussage. Schlimmstenfalls kriegt ihr selbst einen reingewürgt, wenn derjenige dann auch noch Zeugen benennen kann, die aussagen, daß ihr die linke Spur blockiert, ihn ausgebremst und ihm evtl. noch dazu ‘nen Vogel gezeigt habt. Ihr pullert euch damit selbst ans Knie.
  4. Wenn euch jemand rechts überholt, habt IHR etwas falsch gemacht. Er nutzt damit den Raum auf der Straße, den ihr nach §2 (1) StVO hättet nutzen müssen und problemlos hättet nutzen können. Und das noch mit einer höheren Geschwindigkeit, als ihr sie drauf hattet. Also ist es nicht sein Fehler (mal abgesehen von dem Verstoß gegen das Verbot des Rechtsüberholens), sondern eurer.

Und diese Dinge gelten nicht nur für die Jungspunde auf Deutschlands Autobahnen, sondern auch für die alten Säcke, die meinen, sie müssten den Jüngeren noch was beibringen älteren Damen und Herren. Eigentlich für alle! Auch für mich. Denn ich fahre immer rechts rüber, wenn genug Platz ist. Selbst wenn ich jemanden vor mir habe, der nicht rüber fährt.

Quelle: Eigene leidliche Erfahrung und www.unfreiwillig120.de

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Ein Tag im Leben einer polnischen Fahrschülerin

Juli 5, 2007 in Autofahrer und Verkehr von SeveQ

http://www.chilloutzone.de/files/07070403.html

… ich muss allerdings dazu sagen, daß ich beim Autofahren oft den Eindruck habe, hier in Deutschland hätte sie die Fahrerlaubnis problemlos erteilt bekommen.

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Verkehrsmarmelade (engl. Traffic Jam)

Juni 25, 2007 in Autofahrer und Verkehr, Computer von SeveQ

In der aktuellen c’t (Nr. 14 vom 25.06.2007) ist ein interessanter Artikel über TMC drin. Dort wird ein Link gezeigt, der einmal jedem zeigen sollte, durch welch rücksichtsloses oder übertrieben rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr er/sie eventuell Staus mit verursacht.

http://www.traffic-simulation.de/ger

Macht Spaß, das zu beobachten. Mal schauen, ob ich mir den Source mal ziehe und selbst mal Hand anlege. Es fehlen noch ein paar Verhaltensweisen einzelner Autofahrer:

  • übertrieben langes “Parken” im Stau, weil’s 100m vor einem ohnehin nicht vorangeht
  • eingebaute Vorfahrt
  • belegen zweier Spuren, um zwischen den Fahrzeugen hindurch die Länge des Staus sehen zu können
  • pinkeln am Fahrbahnrand
  • ausbremsen nachfolgenden Verkehrs zwecks Einordnung in die überfüllte Nachbarspur (“Ich will hier in diese Lücke rein und warte nun so lange in der linken Spur, bis es passt!”)

Solche Verhaltensweisen fehlen dort noch… und ich bin mal gespannt, wie das Programm drauf reagiert.

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Kommerzkasper

Juni 21, 2007 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Es gibt so Menschen… Man sieht sie manchmal, ignoriert sie meistens. Manche ringen einem ein müdes Lächeln ab, manche machen einen eher betroffen. Aber manchmal… manchmal sieht man dann doch mal etwas, da bekommt man einen Erstickungsanfall. Schade, daß die Qualität der Fotos nicht so gelungen ist; ich hoffe, man erkennt was.

Was passiert, wenn man einen Rocker, einen Yuppie und einen Nerd kreuzt? Das da:

lustiger_rocker.jpg lustiger_rocker3.jpg lustiger_rocker2.jpg
Ist ein bisschen schwer zu erkennen; der Typ hat ‘nen pikfeinen Anzug an!

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Geister und Bewusstsein

Juni 1, 2007 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Es gibt so bestimmte geistige Zustände, in denen sollte man tunlichst vermeiden, sich hinters Steuer zu setzen. Dazu zählen unter anderem der primitive und gemeine Suff, sowie auch viel subtilere Zustände, die einem vielleicht im ersten Moment gar nicht so bewusst sind. Beispielsweise die morgendliche Übermüdung, wenn man abends zu spät ins Bett gestiegen ist.

Man ahnt gar nicht, wie schnell man in solch einem Zustand fatale Fahrfehler begehen kann, wie schnell man zum Beispiel zum Geisterfahrer werden kann…

Ich bin heute Morgen von meiner Wohnung aus aufgebrochen, meine lange Reise in Richtung Arbeitsplatz anzutreten. An einer Stelle kommt, wer hätte das gedacht, eine Kreuzung. Diese Kreuzung ist schon etwas mehr, als ‘ne einfache Kreuzung. Einige mögen sie kennen (Hamburg Harburg beim Bahnhof/Phoenix-Center, die große Kreuzung Moorstraße/B73). Anderen möchte ich sie zu erklären versuchen… anhand eines Bildes. So sieht die Kreuzung aus:

Kreuzung

Nun… so schwierig ist sie nicht zu befahren. Eigentlich. Wenn man sie kennt. Routine. Theoretisch. Wie gesagt, eigentlich… Es sei denn, wie das bei routinemäßigen Handlungen häufig so ist, es kommen gewisse widrige unerwartete unbewusste Umstände zusammen.  Wie zum Beispiel die erwähnte Übermüdung. Und ein LKW, der auf der Kreuzung langsam eine Wende vollzieht… und andere verwirrende Dinge… Mein Weg: Buxtehuder Straße -> Walter-Dudek-Brücke…

…und unversehens lande ich beim Linksabbiegen im Gegenverkehr. Busspur-Beschriftung überkopf? Hä? Verkehrsinsel rechts? Hä??? Aaaah, ich bin falsch. Gut, wenn man’s rechtzeitig merkt. Japp, sogar ich mache Fehler. ;-)

Aber die Blicke der anderen Autofahrer, echt… unbezahlbar!

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Perversion in Perfektion

Mai 14, 2007 in Autofahrer und Verkehr von SeveQ

Wer heute aus dem Süden mit dem Auto in die Hamburger Innenstadt will, der ist besser beraten, Wolldecken und Verpflegung mitzunehmen. Es könnte eine lange Reise werden. Nein, die Strecken sind nicht länger geworden. Nur voller. Und warum? Weil die “Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt” wohl… naja, dafür gibt es eigentlich zwei Varianten: Entweder haben sie die Arbeiten an den Straßen aufgeschoben, bis es wirklich nicht mehr ging (den Eindruck hatte ich bisher nicht, jedenfalls hinterließen die Straßen noch keine bleibenden Schäden an meinem Auto), oder der Einschnitt hat Methode. Jedenfalls platzt Hamburg Süd zur Zeit vor Baustellen aus allen Nähten. Es fehlen nur noch wenige Hauptverkehrswege (S-Bahn und Wilhelmsburger Reichsstraße) und man kommt von Süden her überhaupt nicht mehr in die Innenstadt. Jedenfalls nicht an einem Tag.

Wie ich darauf komme? Nun, ich fahre jeden Montag Morgen von meiner lieben Lebensgefährtin nach Hamburg zur Arbeit. Und da stößt man so *maßlosuntertreibt* auf den ein oder andern kleinen Stau. Das fängt etwa höhe Hollenstedt an. Da ich darauf keine Lust habe, verlasse ich die Autobahn an der AS Hollenstedt und fahre richtung Tostedt, der ausgeschilderten Umleitung nach Hamburg folgend. Die nächste Verkehrsbehinderung folgt dann an der Kreuzung der B3/B75 nahe Trelde. Dort war wohl bis vor kurzem eine Baustelle; jedenfalls war die B3 zwischen Trelde und weiß ich wo bis mindestens letzten Montag (07.05.07) in Richtung Rade voll gesperrt. Der ganze Verkehr richtung Norden quälte sich also über die B75 richtung AS Dibbersen. Lustig war heute Morgen, daß zwar die Sperrung bereits aufgehoben war, jedoch scheint irgendjemand vergessen zu haben, die Linksabbiegerampel umzustellen. Die blieb permanent rot… Kleiner Hinweis am Rande: ist eine Ampel beim Heranfahren bereits rot (hat man das Umspringen nicht mitbekommen), so kann man nach ca. 3 Minuten Wartezeit davon ausgehen, daß die Anlage defekt ist und darf selbstverständlich unter größter Vorsicht und Rücksicht auf eventuellen Querverkehr (Verkehrszeichen sind zu beachten) die Fahrt fortsetzen, das Rotliche also missachten. Naja, jedenfalls standen wir da bestimmt 3 Ampelphasen, bis mein Vordermann mal merkte, daß da was nicht stimmt. Woraufhin wir unsere Fahrt also fortsetzten… Er fuhr geradeaus, ich bog links ab. Die letzten Wochen war ich gezwunge, die Umleitung über Dibbersen zu fahren, aber das grenzte an Selbstmord. Denn ab etwa Standort Obi bis hin zur AS Dibbersen war Stillstand bzw. Schrittgeschwindigkeit angesagt. Wie ich sagte, alles quälte sich über die AS Dibbersen. Ging ja nicht anders. Rade war ja baubedingt gesperrt.

Nachdem man dann erfolgreich die AS Dibbersen erreicht hat, kann man nur hoffen, daß man nicht weiter richtung Hamburg will. Das Maschener Kreuz ist ebenso perfekt verbaustellt, wie so viele andere Hauptverkehrswege.

Ich muss da zum Glück nicht richtung Hamburg, da ich ja erstmal nach Hause will. Also richtung Bremen rauf, nächste gleich wieder ab auf die A261 richtung Elbtunnel. Okay, A261 ist leer, also Feuer frei! Bis etwa Marmstorf. Ich hätte mich dann doch dafür entscheiden sollen, Marmstorf abzufahren, aber ich dachte mir, nun geht’s gerade so schön voran… da bin ich ja über Heimfeld gleich daheim… Fataler Fehler!!!

Da der Elbtunnel ebenfalls eine riesige Baustelle ist, staut sich der Verkehr wohl bis Timbuktu zurück. Die A261 ist ab Marmstorf (nicht sichbar, da Stauenede zumeist hinter der Kurve) ebenfalls zum Parkplatz umgebaut, da auf der A7 richtung Norden auch alles steht. Man braucht von Marmstorf bis Heimfeld (ca. 2000m) ungefähr eine halb Stunde. Und auf die Idee zu kommen, die Standspur bis zur Ausfahrt entlang zu fahren, braucht man erst gar nicht, weil es so freundliche LKW Fahrer gibt, die es einem nicht gönnen, voranzukommen… Sie fahren dann einfach ‘nen Meter weiter rechts rüber und schon geht’s nichtmal mehr auf der Standspur voran… Saftsäcke, ehlendige!

Naja… Aaaaahhh… Zuhause. Okay, Kram ausladen, und wieder los zur Arbeit (keinen Bock, den Mist immer mitzuschleppen). Da ich festgestellt habe, daß man über die A1 (AS Harburg) ungefähr 20 Minuten einsparen kann, wenn man eine kleine Nebenstrecke nutzt (Georgswerder ab, dann richtung Veddel und wieder richtung Elbbrücken; sauber am Stau vorbei), dachte ich mir auch heute Morgen, fährste deine gewohnte Strecke. Und da bin ich dann innerlich explodiert: die “Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt” hat auch noch die AS Harburg zwecks Baustelle gesperrt. Also Wende machen und hinten anstellen um wieder auf die Wilh. Reichsstraße zu fahren…

So… und durch die ganzen Verzögerungen war’s inzwischen so spät, daß sogar die Elbbrücken schon wieder frei waren. Also ab Auffahrt auf die Wilh. Reichsstraße ging’s dann endlich mal ein bisschen schneller voran.

Epilog:

Liebe “Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt”,

müsst ihr wirklich alles gleichzeitig reparieren? Oder macht ihr das extra? Ich hab den Eindruck, ihr WOLLT, daß wir täglich in einem Verkehrschaos jenseits aller Skalen stecken bleiben, um schön viel Sprit zu verbrauchen. Das kommt ja wohl hinten herum irgendwie auch euch zugute. Denkt ihr vielleicht mal ans Klima?
Wer jetzt argumentiert, ich solle doch mit der Bahn fahren. Das würde ich gerne tun, hätten sich dazu nicht schon eine große Menge anderer Normal-mit-Auto-zur-Arbeit-Fahrer entschlossen; dies führt bekanntermaßen unweigerlich dazu, daß selbst beim Einsteigen in die S-Bahn jedes Mal Stau entsteht. Und vom Sitzen in der Bahn kann man nur träumen. Könnte passieren, daß das Arbeitsplätze schafft. Ein-Euro-Jobber mit weißen Handschuhen, die Passagiere in die S-Bahn stopfen, damit wenigstens die Türen zugehen…

So… genug gemeckert. Bekommt das mal in den Griff, liebe Beamte der “Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt”. Das ist echt ‘ne Zumutung!

Aktuelle Lage

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Merkbefreit

Mai 7, 2007 in Autofahrer und Verkehr von SeveQ

Ich dachte, ich schau nicht richtig… Ich dachte, ich hätte was an den Augen. Naja, als es dann auch auf dem Foto auftauchte, da wurd’s mir schlagartig klar. Es gibt immer NOCH krankere Menschen:

merkbefreit11.jpg
Aufgenommen heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit bei einer Geschwindigkeit von je nach Verkehrslage zwischen 55 und 65kmh.

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Heißes Pflaster & Kalter Kaffee

April 24, 2007 in Autofahrer und Verkehr von SeveQ

Buchholz i.d.N. (in der Nordheide) ist echt gefährlich. Echt gefährlich! Ein gefährliches Pflaster… gefährlich für arglose Autofahrer. Besonders nachts. Da fährt man mal nichts ahnend ins Lims – nette Kneipe in der Buchholzer Fußgängerzone -, trinkt ein paar Malz Bierchen, ein paar KiBas (Kirsch Banane, wer’s nicht kennt; alles selbstredend frei von bewusstseinsverändernden Kohlenwasserstoffverbindungen [für die Besoffskis und die heutige Jugend: ja, euer täglich Brot, ALKOHOL]), isst eine leckere Nudelpfanne… also den Inhalt, nicht die Pfanne, klönt ein bisschen mit seinem besten Kumpel, zahlt und macht sich wieder auf den Heimweg.

Und da lauern sie! Lauern, warten, schleichen sich von hinten an. Und dann passiert’s. Du wusstest es von Anfang an. Heute kriegen sie dich wieder. Heute bist du wieder dran: Rote Lampe “STOP POLIZEI” – *tapptapp* “Guten Abend, allgemeine Fahrzeugkontrolle! Sie wissen, warum wir Sie anhalten?” – “Ja… Sie wollen mir ein Gespräch aufdrängen!” *ALARM* “Würden Sie bitte mal blasen?” – “Nein, ich bin hetero.” *ALARM²* “Ist das Ihr Fahrzeug?” – “Säße ich sonst am Steuer?” – “Sind sie der Halter?” – “Nein, der Fahrer.” – “Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte!” – “Halten Sie mich für einen Nazi? Führerschein… tzzz… Aber wenn Sie um meine Fahrerlaubnis bitten, die müsste bei Ihnen auf dem Revier liegen… oder haben Sie die schon wieder verdaddelt???”

Jedes Mal, wenn ich nach Buchholz i.d.N. fahre, grundsätzlich, jedes Mal werde ich angehalten. Jedes Mal zeigt der Alkomat der lieben Herren und Damen der städtischen Rennleitung 0,00 Promill an. Jedes Mal erzähle ich den Jungs und Mädels wieder, daß ich nichts benebelndes trinke, wenn ich fahre. Man kann zwar auch ohne Spaß Alkohol haben, aber wie sagt der Mathematiker doch gleich: “Don’t drink and derive!” Ich hab’s unten in dem anderen Beitrag ja schon angedeutet: denn das bisschen Alk am Steuer, kommt dich irgendwann richtig teuer! Aber sie begreifen’s nicht. Naja… was soll man auch machen. Buchholz ist schließlich ein so pervers versautes Pflaster… *ähem*… da ist es kein Wunder, daß sich die uniformierten Kameraden mal so ein bisschen die Zeit mit aufregenden Verkehrskontrollen vertreiben. Die tausenden Drogendealer und Mörder und Räuber sind ja schon lange kalter Kaffee…

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