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Schlaglöcher…

April 12, 2010 in Autofahrer und Verkehr von Mall.dond

Der Winter war hart. Und teuer. Ich möchte nicht wissen was das ganze Salz gekostet hat. Neulich waren dann auch Zirkusmitarbeiter in den Straßen unterwegs um Geld zu erbetteln. Kann man nicht anders nennen. Genau das gleiche macht jetzt unser Landkreis, der ja auch kein Geld mehr hat. Was also tun, damit wieder Geld fließt? Dazu folgendes Beispiel:

Eine Straße die durch den Winter voller Schlaglöcher ist. Voller tiefer Schlaglöcher. Damit die Kommune für Fahrzeugschäden durch die Schlaglöcher nicht haften muss werden Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgestellt, die so gering bemessen sind, das sich kaum jemand daran hält. Die Akzeptanz hält sich auch in Grenzen, da man die meisten dieser Löcher elegant umfahren kann. Seit Wochen ist keine Aussicht auf Reparatur vorhanden. Stattdessen werden an diesen Strecken lieber geblitzt oder es werden Lasermessungen gemacht. Anstatt zuzusehen die Schäden auszubessern wird daraus noch Kapital geschlagen so lange es geht. Sowieso finde ich sollten solche Stellen eher mit Richtgeschwindigkeit oder “Empfohlene Geschwindigkeit” versehen werden, nicht aber auch noch geblitzt werden. Ich bin mal gespannt wie lange das so geht ehe etwas gegen die Schäden unternommen wird.

Für mich ist das jedenfalls Schikane. Wenn ich mein Auto trotz empfohlener Geschwindigkeit kaputt fahre ist das ja wohl meine Sache.

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Ich hab mal wieder einen

März 11, 2010 in Autofahrer und Verkehr, Sicherheit von SeveQ

So selten wie ich in letzter Zeit autofahre, ist es wirklich fast schon ein Wunder, wenn ich mal wieder was erzählenswertes erlebe. Heute war’s mal ausnahmsweise wieder so weit.

Es ist dunkel, es regnet. Ich fahre aus einem Ort heraus, vor mir ein weiterer PKW. Wir beschleunigen angemessen. Nicht angemessen genug offenbar für das Jüngelchen in dem Lieferwagen hinter mir. Er beginnt zu überholen, kurz vor einer Kurve. Auf einmal taucht in der Kurve ein entgegen kommender PKW auf. Aber anstatt dass der Junge im Lieferwagen zwischen mich und meinen Vordermann fährt, überholt er seelenruhig weiter. In dem Moment, wo es eigentlich hätte schon krachen müssen, zieht er seinen Kastenwagen aber mit Gewalt wieder in unsere Spur, meinen Vordermann brutal schneidend. Es haben schätzungsweise keine 5m mehr zwischen dem Lieferwagen und dem entgegenkommenden PKW gefehlt. Und diese Schätzung ist optimistisch!

Ich fahre weiter, denke mir nichts mehr dabei; ist ja alles nochmal gut gegangen. Irgendwann ist mir mein Vordermann dann doch zu langsam und ich überhole ihn ebenfalls. Natürlich nicht ganz so waghalsig, wie der Jungspund im Transporter.

Einige Minuten später bin ich wieder hinter dem Transporter, er fährt knapp 100. Warum er dann überholt hat, ist mir schleierhaft. Aber ist ja sein Bier. Jedenfalls solange er niemanden gefährdet. Auch er fährt mir zu langsam mit seinen nicht ganz 100kmh, also beschließe ich, auch ihn zu überholen. Leider ist das ob der Straßenführung zu dem Zeitpunkt nicht möglich, also warte ich auf eine Gelegenheit. Diese kommt auch, allerdings währt sie zu kurz, als dass ich die Situation hätte für einen Überholvorgang sicher einschätzen können, denn im nächsten Moment setzt Freundchen im Lieferwagen zum Überholen eines anderen, nur unwesentlich langsameren PKWs an. Und überholt, und überholt… und überholt… ich hab irgendwann zwischendurch mal auf die Uhr gesehen. Der Kerl hat geschlagene eineinhalb Minuten gebraucht, um einen anderen PKW zu überholen! So lange befand er sich auf der Gegenspur. Im letzten Moment vor einer Kurve mit Linksabbiegersperrfläche erbarmt er sich dann mal und fährt wieder rüber. Danke, Arschloch! Ich hätte auch gerne noch mit überholt.

Bei der nächsten Gelegenheit überhole dann auch ich den PKW, hänge also wenige Minuten später wieder hinter dem Lieferwagen fest. Ich sehe nun schon ein paar Meter weiter einen LKW auf unserer Spur, denke mir schon, na das kann ja heiter werden. Und das wird es auch. Nach ein paar Minuten hinter dem LKW ergibt sich die Gelegenheit zum Überholen, die auch der Sack im Lieferwagen zu nutzen beginnt. Aber auch diesmal braucht er wieder ewig, um den LKW zu überholen und vor diesem wieder rechts herüber zu fahren. Diesmal wohl gemerkt mit mir im Schlepptau, denn ich will auch vorbei. Ich will bei der Gelegenheit auch an IHM vorbei, also warte ich hinter ihm, bis er wieder rüber fährt. Und warte… und warte… und hupe und blende auf (der LKW tut’s mir gleich), damit er endlich wieder rüber fährt. Aber er bleibt stur auf der Gegenfahrbahn, obwohl der LKW längst ‘ne Ecke hinter uns ist. Auf die Idee, meinen Überholvorgang abzubrechen, komme ich erst, als er dann endlich wieder auf unsere Spur rüber fährt. In so einer Situation handelt man eher instinktiv als rational. Jedenfalls setze ich meinen Überholvorgang fort. Einige 100m vor uns kommt uns nun ein Fahrzeug entgegen, was im erst mal nicht nach einem Problem aussieht. Wenn nicht mein Freund im Lieferwagen auf die glorreiche Idee gekommen wäre, zu beschleunigen, während ich ihn überhole. Es wird langsam eng, also hole ich aus der Kiste unter meinem Hintern raus, was rauszuholen ist und schaffe es noch, vor erreichen des Gegenverkehrs den Überholvorgang zu beenden. Puh! Dennoch, wohl war mir bei der Sache gerade nicht.

Ich frage nun mal ins Off: wie zum Geier kommt so ein Wichser an einen Führerschein? Wer bringt dem sowas bei? Wieso sind NIE Cops da, wenn man sie mal braucht? Wieso bin ich kein Zivil-Bulle, dass ich den Arsch hätte rausziehen und richtig schön verknacken können? Solche Verkehrs- und vor allem Lebensgefährdung gehört schwerstmöglich bestraft. Lappen weg! Auf Lebenszeit! Ohne Chance, den je wieder zu bekommen. Nein, stattdessen wird immer nur auf bösen Rasern rumgehackt, die mal 120 auf der Landstraße janz weit draußen fahren, statt der erlaubten 100.

Klar, ich hätte meinen Überholvorgang wahrscheinlich abbrechen müssen, in dem Moment, in dem mir klar wurde, dass das wieder so’ne Schikane-Aktion wird. Aber wer oft autofährt und häufig auch überholt, der weiß auch, wie schwer es ist, einen Überholvorgang abzubrechen. Und klar, es gibt auch Raser, die wirklich eine Gefahr darstellen. Aber wenn ich mal abwägen darf: was ist wohl schlimmer? Einen Überholvorgang künstlich und gewollt zu verlängern oder mit 120, 130, 140, 150 statt 100 über eine Landstraße zu fahren? Was ist wohl gefährlicher? Wenn ich 150 auf einer leeren Landstraße fahre, gefährde ich allenfalls mich selbst, einen Baum/Brückenpfeiler/Graben und den Gemütszustand einer Feuerwehreinheit. Wenn ich jedoch mit einem potenten Fahrzeug als Überholter während eines Überholvorgangs beschleunige, gefährde ich den Überholenden und den Entgegenkommenden gleichermaßen, ebenso wie mich selber und eventuell nachfolgenden Verkehr.

Ich finde, eine schlimmere Gefährdung des Straßenverkehrs gibt es nicht, als Überholvorgänge willentlich und aus reiner Schadenfreude künstlich in die Länge zu ziehen.

Mimimimi…

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Winter vs. Gemüt und Unmut im Parkhaus

Januar 2, 2010 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Autofahren bei dem Wetter macht keinen Spaß. Es schneit wie nix gutes und die Straßen sind glatt wie Baby-Arsch. Nicht dass mir das etwas ausmachen würde. Im Gegenteil. Ich hab damit absolut keine Probleme. Bin ich allein unterwegs, weit und breit kein anderer Verkehrsteilnehmer, hab ich sogar mächtig Spaß! Mir macht es nur keinen Spaß, auf der Landstraße mit 30 (!!!) hinter einem ängstlichen Wolldeckenträger herzuzuckeln.

Leute, wenn ihr Angst habt, bei dem Wetter autozufahren, dann bleibt gefälligst zuhause! Der Witterung angemessen fahren heißt nicht, das Auto im 1. Gang im Standgas rollen zu lassen. Im Gegenteil! Ihr gefährdet damit euch selbst und nachfolgenden Verkehr, der nicht so ängstlich ist. Ihr nötigt nachfolgenden Verkehr dadurch zu gefährlichen Überholmanövern. Denn man kann bei dem Wetter durchaus trotzdem etwas zügiger fahren. Kurz gesagt: bleibt zuhause, ihr behindert den Verkehr!

So. Das war Ärgernis Nummer 1 heute. Nummer 2 sind ARs (Arschloch-Rentner) in fetten 7er BMWs, die sich in Parkhäusern kackendreist auf Behindertenparkplätze stellen. Schade, dass man in Deutschland nicht einfach so jemandem die Fresse polieren darf. Verdient hätte er das. Sein ganzes Auftreten sagt: “Ey, ich hab eine Monatsrente, das verdienst du in 10 Jahren nicht – ich darf auch auf Behindertenparkplätzen stehen, wenn ich Lust hab. Die paar Mücken für’s Ticket zahl ich aus der Porto-Kasse.” Wichser! Ich bin für einkommenabhängige Bußgelder. Mal eben 20.000 Euro für 10 Minuten Behindertenparkplatz dicht machen. Das muss richtig weh tun! So als hätte ich ihm wirklich die Fresse poliert.

So. Das war Ärgernis Nummer 2. Dampfablassen beendet.

Kleine Verwunderung noch: ist morgen Weihnachten? Saturn platzte aus allen Nähten. Warum müssen die ausgerechnet heute neue Kassiererinnen einarbeiten, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben? Kasse 8, geschätzte ca. 20 Leute vor mir. Nach 10 Minuten warten ohne auch nur einen einzigen Millimeter voran zu kommen (es stand immer noch der selbe Kunde ganz vorn und harrte seiner Abfertigung) wechselte ich zur Kasse 7, die in der selben Zeit die 20 Kunden

Erm, da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen und mir die Hälfte des Absatzes geklaut. Hab ich bis eben gar nicht gemerkt… Naja, egal.

 

Frohes neues Jahr!

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Großes Krawomms wegen Überwachungscam

November 23, 2009 in Autofahrer und Verkehr, Öffentlichkeit, Sicherheit von SeveQ

Tja, und das kommt dabei raus, wenn man im Volk Angst und Schrecken verbreitet und den Wohnraum mit Überwachungskameras überzieht: in London wurde einem stinknormalen Bürger sein Auto von der Polizei weggebombt, weil er sich – in ihren Augen – wie ein Terrorist verhielt. Was hat er gemacht? An seinem Auto komisch herumgefummelt? Dabei böse in die Kamera geguckt? Gen Mekka gebetet? Nein, er ist nur gelaufen!!!

Die Polizei habe ihn auf einer Überwachungskamera gesehen, wie er, böse böse, sein Auto im Halteverbot einer “sensiblen Gegend” abgestellt und es dann fluchtartig verlassen hat. Äh, liebe Polizisten, man hat es vielleicht auch mal aus anderen Gründen eilig, als dass einem der Ursprungsort demnächst um die Ohren fliegt. Termine? Schon mal gehört? Mag selten vorkommen, ist aber so.

Aber da ja jeder Mensch Terrorist sein kann, sprengen wir halt alles erst mal pauschal in die Luft und fragen hinterher. Man, diese texanische Grundeinstellung “erst schießen, dann (evtl.) fragen” von Dabbelju muss ja wirklich fürchterlich ansteckend gewesen sein. Dass die WTO da noch nicht die Pandemie ausgerufen und zu Zwangsimpfungen gegen aufgefordert hat… tztztz… die Schweinegrippe ist ja gar nichts dagegen.

Ja, und genau das ist der Grund, warum Überwachung grundsätzlich böse ist: es passen eben auch Unschuldige ins Täterprofil. Michael Raphel hatte mit großer Wahrscheinlichkeit auch “nichts zu verbergen”.

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Kunstparker

Mai 27, 2009 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse, Kunstparker von SeveQ

Ich frage mich manchmal echt, was sich manche Autofahrer so beim Einparken denken. Nein, eigentlich frage ich mich das nicht, denn wie kann man nach etwas fragen, was nicht vorhanden ist? Heute auf dem Parkplatz eines Bekleidungsgeschäftes. Beknackter kann man nicht parken. Es kam keiner mehr auf regulärem Wege herunter von dem Parkplatz. Auf den Fotos mag es noch nach genug Platz ausschauen, aber in der Realität hat da nicht einmal unser Smart hindurch gepasst.

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Man beachte vor allem, wieviel Platz nach vorn noch vorhanden war. Wie bescheuert muss man eigentlich sein?

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Es waren schon diverse Leute da, die sich darüber aufgeregt haben. Eine Dame hatte auch schon die Polizei informiert. Es war einfach kein Durchkommen. Man musste den Weg, den man reingefahren ist wieder zurück. Schlecht, wenn hinter einem noch andere Autos stehen und darauf warten, dass man weiter fährt…

Das ganze von oben, so schaut’s aus, als wäre da genug Platz. War’s aber definitiv nicht.

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Wie dem auch sei…

Nachdenken scheint für manche Menschen absolut unmöglich zu sein.

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Nu fahnse ma nich wie’n Rüpel!

Oktober 27, 2008 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse, Sicherheit von SeveQ

Man braucht gar nicht auf die Autobahn, um Verkehrslegasthenikern zu begegnen. Da reicht eine Fahrt von ca. 100m völlig aus (es waren insgesamt weit mehr; nicht daß hier jemand denkt, ich führe eine Gesamtstrecke von 100m mit dem Auto).

Unsere Straße ist eine Nebenstraße. Eine Sackgasse. Trotzdem geht von dieser Straße noch eine weitere Straße ab, ebenfalls eine Sackgasse. Genauer gesagt, ein verkehrsberuhigter Bereich mit abgesenktem Bordstein, eine “Spielstraße”.

Ich machte mich vorhin auf den Weg den Vater meiner Freundin zur Arbeit zu fahren, weil ich den Wagen brauchte, da prescht vor mir einer aus besagter Nebenstraße heraus – laut Kennzeichen ein Anwohner, schätzungsweise 40 Jahre alt -, ohne zu schauen. Ich hab natürlich gehupt, wie es sich in so einer Gefahrensituation gehört, um ihn auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Da hält er vor mir an (mich am Weiterfahren hindernd), steigt aus, kommt an meine Tür und meint, er hätte Vorfahrt gehabt, da sei ganz klar Rechts-Vor-Links. Ich meinte daraufhin, nix da, da sei ein abgesenkter Kantstein, er hätte dort definitiv keine Vorfahrt. Doch doch, da wäre Rechts-Vor-Links. Ein Radfahrer, der die Situation gesehen hat, widersprach ihm auch, dort sei kein Rechts-Vor-Links, aber er war nicht von seiner Meinung abzubringen. Seine letzten Worte zu mir waren irgendwas wie, ich solle mal nicht so “wie ein Rüpel” hier herumfahren, und dann fuhr er weg.

Ich hoffe, ich seh den Schnulli nochmal wieder, daß ich ihn auf sein grob fahrlässiges Fehlverhalten an der Stelle aufmerksam machen kann, bevor er da noch jemandem schadet. Oder an anderer Stelle in solch einer Situation.

Mann, ich frag mich manchmal echt, wo mache Leute ihren Führerschein her haben.

Da steht’s, da steht’s, Kollege: Häufiges Fehlverhalten in verkehrsberuhigten Bereichen (Spielstraßen) Und zum Mitschreiben: Am Ende eines solchen Bereichs gilt §10 StVO.

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Bei Mercedes brennt’s

Juli 4, 2008 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Muhaha! Was gibt’s doch für Arschlöcher im Verkehr… Folgende Situation:

20er Zone, links geht’s rein in ‘ne Einbahnstraße. Da musste ich auch rein. Ich setz an zum Abbiegen, kommen mir da zwei Autos entgegen. Nochmal: Einbahnstraße! Ich zeig so auf das Schild, die Fahrerin des ersten Wagens fuchtelt wild mit den Armen. Ich fahr’n Stück rein, neben sie. Der Typ hinter ihr – auch in der verkehrten Richtung unterwegs -, Mercedes Fahrer, steigt aus, kommt an mein Fenster und meint: “So! Nun fahr’n'se mal rein und dann könn’se sich für Ihre Belehrbarkeit bei der Dame entschuldigen!” – Ich so: “Hä???” Völlig perplex über diese Dreistigkeit konnt ich erstmal gar nix sagen. Ich wollt ihn dann noch fragen, was er denn da geraucht hätte, aber da war er leider schon wieder eingestiegen. Also:

Liebe Mercedes-Fahrer,

mit eurer beschissenen Arroganz bewegt ihr im Straßenverkehr GAR nix! Die könnt ihr euch in euren riesigen Arsch schieben. Bis Anschlag! Echt… Hört auf, dieses Zeugs zu rauchen und benehmt euch mal wie normale Autofahrer. Rücksicht und Freundlichkeit sind Tugenden im Straßenverkehr! Wir haben alle die gleiche Position inne, niemand ist was besseres als der andere, niemand hat nur aufgrund der gefahrenen Automarke mehr Rechte als andere.

Begreift das endlich mal! Aber was red ich. In eure Spatzenhirne geht das ja sowieso nicht rein. Die werden ja schon allein von dem Anblick des riesigen Sterns auf der Haube aufgezehrt.

Euer VW Golf-Fahrer

Nur Vollhonks unterwegs…

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Flensburger Blitzner

Mai 30, 2008 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Eigentlich bin ich ein recht gemächlicher Autofahrer. Eigentlich! Manchmal überkommt es mich, dann fahre ich ein bisschen schneller, als es erlaubt ist. Selber Schuld, wird man dann geblitzt. Klar. Seh ich ein. Ist mir nun vor kurzem – auch nicht das erste Mal – passiert. Dumm gelaufen, dachte ich mir. Warst mal wieder ein bisschen flink unterwegs. Breite, helle Landstraße, mitten am Tage, schnur gerade, gut ausgebaut, kein Problem (technisch gesehen) für eine flottere Fahrweise.

Trotzdem sah ich auf einmal völlig unvorbereitet aus dem Augenwinkel einen hellen roten Blitz. Ich hatte noch die Hoffnung, daß es sich dabei um die Reflektion eines Katzenauges handelte, aber der Brief im Kasten heute Morgen belehrte mich nun eines besseren. “Ihnen wird vorgeworfen blah blah…”

Ist nicht mein erster Bescheid. Ist auch nicht mein erster mit einer hohen Übertretung. Ist – um ehrlich zu sein – mein dritter mit hoher Übertretung. Was mich allerdings ein wenig wundert, ist die Konstanz, mit der ich es anscheinend jedes mal wieder schaffe, mir ganz knapp ein Fahrverbot einzuhandeln. In jedem der drei Bescheide, die ich mir in meiner langen Zeit als Autofahrer eingefangen habe, stand eine Übertretung von exakt 41km/h. Bei 40km/h wäre noch nichts passiert, bezüglich Fahrverbot. 41km/h außerorts ist die magische Grenze. Ich hab langsam das Gefühl, da wird etwas hingedreht, damit das passt. Ich sehe ein, daß ich zu schnell war. Aber ich war nicht so viel zu schnell, daß da wieder genau 41km/h Übertretung bei rauskommen. Ich war definitiv langsamer als beim letzten Bescheid über 41km/h Übertretung.

Ich frage mich, wie kann soetwas sein?

Jaja, einige werden jetzt sagen: “Hey Jung, sieh’s ein! Du warst zu schnell, steh dazu!” Tu ich auch! Ich war zu schnell. Aber ich bezweifle, daß die Messung stimmt! Das waren definitiv keine 41km/h Übertretung! Aus diesem Grunde werde ich wohl mal einen Anwalt für Verkehrsrecht dazu interviewen, Akteneinsicht verlangen und solche schönen juristischen Spielereien. Wozu hat man sonst eine Verkehrsrechtsschutz?! Mal schauen, was dabei rumkommt…

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Shitpreise

Mai 3, 2008 in Autofahrer und Verkehr, Öffentlichkeit, Politik von SeveQ

Es ist doch jedes Mal das selbe. Die Spritpreise erreichen ein Rekordhoch (nach dem anderen) und wieder heißt es, der Staat müsse aktiv werden dagegen. Ende vom Lied ist, die Preise sinken EIN WENIG, alle schreien “juhuu, der Sprit wird billiger!!!” und einige Wochen später erreicht der Preis ein neues Rekordhoch.

Leute, merkt ihr nicht, daß wir Autofahrer nach Strich und Faden verarscht werden? Die Masche ist so billig (oder eben nicht), daß es schon fast weh tut:

  1. Spritpreis massiv anheben (130,9 ct auf 141,9 ct)
  2. alle schreien: “is viel zu teuer!!!”
  3. Spritpreis einige Tage später nochmal leicht anheben (141,9 ct auf 143,9 ct)
  4. alle schreien “Staat, mach endlich was!” – Mecker Mecker in den Medien
  5. Spritpreis wieder einige Tage später, wenn der Unmut über die Steigerung langsam in Resignation über geht und die Politik lange genug “du du du!” gemacht hat, “massiv” senken (143,9 ct auf 135,9 ct)
  6. alle schreien: “Juhuu, Sprit ist heute aber billig!!!”

Gefühlte massive Entlastung bei effektiver Preissteigerung um 5 Cent je Liter! Und alle sind glücklich. Was will man mehr?!

Ich finde, eine Preissteigerung um 5 ct ist nicht billiger.

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Jungspunde

Februar 7, 2008 in Autofahrer und Verkehr, Kleine Erlebnisse von SeveQ

Tze… Die Jugend. *kopfschüttel*

Es gibt da ja auf der Autobahn so’n (un-)schönes Phänomen, genannt “Linksspurschleicher”. So einen hatte ich heute mal wieder vor mir. Wie so oft. Nix besonderes mehr. Ärgert mich trotzdem. Allerdings hatte ich heute ausnahmsweise mal die Rennleitung hinter mir. Beide Bullen höchstens Anfang 20 (also eher noch Kälber). Ich dachte mir so, nun, machste mal Platz, lässte die Jungs mal vorbei, daß die sich diesen Penner vornehmen. Ich fahre rechts rüber, lass mich zurückfallen. Der fette Sack Verkehrsteilnehmer in seinem Benz (der Linksschleicher) bleibt weiterhin links, schleicht 120, blockiert alles… Dachte so, na, winken sie ihn raus, die Kameraden? *blink* “Bitte folgen!” *blink*

Nein!

Wen holen sie raus? Na? NA??? Das erratet ihr NIE!

Mich!

“Allgemeine Verkehrskontrolle”… super! Natürlich nix gefunden, die Jungs. Nur mein Kennzeichen soll ich mal sauber machen *Gelächter*. Aber mal auf dicke Hose machen. Der Linkspisser war natürlich weg.

Danke, Freunde und Helfer… Ich würd ja zum Lachen mal in den Keller gehen, aber wir haben keinen. Reine Schikane!

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