Großes Krawomms wegen Überwachungscam

November 23, 2009 in Autofahrer und Verkehr, Öffentlichkeit, Sicherheit von SeveQ

Tja, und das kommt dabei raus, wenn man im Volk Angst und Schrecken verbreitet und den Wohnraum mit Überwachungskameras überzieht: in London wurde einem stinknormalen Bürger sein Auto von der Polizei weggebombt, weil er sich – in ihren Augen – wie ein Terrorist verhielt. Was hat er gemacht? An seinem Auto komisch herumgefummelt? Dabei böse in die Kamera geguckt? Gen Mekka gebetet? Nein, er ist nur gelaufen!!!

Die Polizei habe ihn auf einer Überwachungskamera gesehen, wie er, böse böse, sein Auto im Halteverbot einer “sensiblen Gegend” abgestellt und es dann fluchtartig verlassen hat. Äh, liebe Polizisten, man hat es vielleicht auch mal aus anderen Gründen eilig, als dass einem der Ursprungsort demnächst um die Ohren fliegt. Termine? Schon mal gehört? Mag selten vorkommen, ist aber so.

Aber da ja jeder Mensch Terrorist sein kann, sprengen wir halt alles erst mal pauschal in die Luft und fragen hinterher. Man, diese texanische Grundeinstellung “erst schießen, dann (evtl.) fragen” von Dabbelju muss ja wirklich fürchterlich ansteckend gewesen sein. Dass die WTO da noch nicht die Pandemie ausgerufen und zu Zwangsimpfungen gegen aufgefordert hat… tztztz… die Schweinegrippe ist ja gar nichts dagegen.

Ja, und genau das ist der Grund, warum Überwachung grundsätzlich böse ist: es passen eben auch Unschuldige ins Täterprofil. Michael Raphel hatte mit großer Wahrscheinlichkeit auch “nichts zu verbergen”.

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